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Power Query: Entpivotieren

Power BI · Excel
Entpivotieren gehört zu den zentralen Transformationen in Power Query – und ist gleichzeitig ein Punkt, an dem viele Seminar-Teilnehmende gedanklich auszusteigen drohen. Der Grund liegt fast immer in der Ausgangssituation: Typische Excel‑Tabellen mit mehr als einer Überschriftenzeile sind für Menschen gut lesbar, aber für ein Datenmodell ungeeignet. Informationen wie Währung oder Einnahmen/Ausgaben stehen in Spaltennamen statt in echten Datenfeldern. Genau das widerspricht jedoch der Logik von Power BI und DAX (bzw. in Excel der Logik von Power Pivot), denn dort wirken Filter, Beziehungen und Aggregationen ausschließlich auf Spalten und deren Werte.
Ich habe daher hier eine wirklich ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung geschrieben, in der das Problem erst ausführlich erklärt wird. Und dann wird jeder Schritt in Power Query mit einem Screenshot illustriert. Nachbauen sollte somit für alle sehr leicht möglich sein. Und nach jedem Schritt läßt sich kontrollieren, ob es funktioniert hat.
Beim Entpivotieren werden Spalten in Zeilen umgewandelt: Aus einer „breiten“ Tabelle mit vielen Spalten entsteht eine „lange“ Tabelle mit klaren Attributen wie Bereich, Währung, Monat und Betrag. Erst dadurch wird eine flexible Auswertung möglich. Ohne diesen Schritt werden Analysen unnötig kompliziert, es würden viele einzelne Measures benötigt – und zentrale Fragen wie in diesem Beispiel etwa „Gesamtumsatz unabhängig von Währung“ ließen sich kaum beantworten.
Der eigentliche Nutzen liegt in der Vereinfachung: Ein einziges Measure genügt, das Modell bleibt skalierbar und neue Werte wie zusätzliche Währungen können problemlos integriert werden. Entpivotieren ist damit kein technischer Trick, sondern ein grundlegender Schritt vom Layout zur Datenstruktur – und die Voraussetzung für saubere, leistungsfähige Power‑BI‑Modelle.
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