Seminaragenden
Diese Seite wächst ab Mitte August kontinuierlich: Hier veröffentliche ich nach und nach die Agenden der Seminare, wie ich sie üblicherweise unterrichte. In der Praxis passe ich jede Schulung, sofern organisatorisch möglich, gemeinsam mit den Teilnehmenden an deren Bedürfnisse, Vorkenntnisse und Schwerpunkte an.
Viele Schulungsunternehmen, für die ich unterrichte, stellen eigene Seminaragenden auf ihren Websites bereit. Diese haben selbstverständlich Vorrang gegenüber den hier aufgeführten Agenden und bilden die verbindliche Grundlage für die jeweilige Veranstaltung.
Einige der hier veröffentlichten Seminaragenden sind bewusst sehr konkret und ausführlich formuliert. Je nach verfügbarer Seminarzeit können gegebenenfalls nicht alle aufgeführten Punkte behandelt oder gleich intensiv vertieft werden. Deshalb sollten die Inhalte möglichst vorab entsprechend den gewünschten Schwerpunkten und den vorhandenen Vorkenntnissen der Teilnehmenden priorisiert werden.
Adobe Acrobat Sign für Anwender – Kurz-Seminar(Stand: 5. August 2026)
Elektronische Signaturprozesse einordnen
- Adobe Acrobat Sign als Dienst für elektronische Unterschriften und Freigaben kennenlernen
- Typische Anwendungsfälle wie Verträge, Bestätigungen, Einverständniserklärungen und interne Freigaben einordnen
- Absender, unterzeichnende Personen und weitere Beteiligte unterscheiden
- Elektronische Signatur, digitale Signatur und eingescannte Unterschrift voneinander abgrenzen
- Organisatorische, rechtliche und interne Vorgaben vor dem Versand berücksichtigen
Acrobat Sign öffnen und Dokumente auswählen
- Acrobat Sign über den Browser oder die bereitgestellte Microsoft-Teams-Integration öffnen
- Mit dem vorgesehenen Organisationskonto anmelden
- Dokument vom lokalen Gerät, aus OneDrive, SharePoint, Teams oder einer Vorlage auswählen
- Dokumentinhalt und Dateistand vor dem Versand kontrollieren
- Benennung und Nachricht für den Signaturvorgang verständlich formulieren
- Einen neuen Signaturvorgang anlegen und ein vorbereitetes Dokument auswählen
Empfänger und Signierreihenfolge festlegen
- Eine oder mehrere unterzeichnende Personen hinzufügen
- E-Mail-Adressen und Rollen sorgfältig prüfen
- Parallele und sequenzielle Unterschriften unterscheiden
- Reihenfolge nach dem fachlichen Freigabeprozess festlegen
- Mehrere Signaturstellen derselben Person zuordnen
- Folgen einer fehlerhaften Empfänger- oder Reihenfolgezuordnung berücksichtigen
- Einen Vorgang mit mehreren Beteiligten und definierter Reihenfolge vorbereiten
Signatur- und Eingabefelder platzieren
- Signatur-, Namens-, Datums- und Texteingabefelder verwenden
- Felder per Drag-and-drop an den vorgesehenen Stellen platzieren
- Jedes Feld der richtigen Person zuordnen
- Pflichtfelder und optionale Felder unterscheiden
- Mehrere Felder für dieselbe Person einrichten
- Dokument und Feldzuordnung vor dem Versand kontrollieren
- Signatur-, Namens- und Datumsfelder für zwei Beteiligte platzieren und eindeutig zuordnen
Signaturanfrage versenden und aus Empfängersicht bearbeiten
- Empfänger, Reihenfolge, Nachricht und Felder abschließend prüfen
- Signaturanfrage versenden
- Sicheren Link aus der Benachrichtigungs-E-Mail öffnen
- Erforderliche Felder im Browser oder auf einem mobilen Gerät bearbeiten
- Signatur eingeben, zeichnen oder als zulässige Darstellung übernehmen
- Vorgang abschließen und Bestätigung kontrollieren
- Den vorbereiteten Vorgang versenden und den Ablauf aus Sicht einer unterzeichnenden Person nachvollziehen
Vorgänge verwalten und Status verfolgen
- Gesendete, empfangene, abgeschlossene, abgelehnte und abgelaufene Vorgänge unterscheiden
- Status und letzte Aktivitäten eines Dokuments prüfen
- Offene Signaturen und ausstehende Beteiligte erkennen
- Erinnerungen für noch nicht abgeschlossene Vorgänge senden
- Abgeschlossene Dokumente und zugehörige Nachweise aufrufen
- Abgebrochene oder fehlerhafte Vorgänge nachvollziehbar neu starten
- Status eines Signaturvorgangs prüfen und eine Erinnerung vorbereiten
Vorlagen und Microsoft Teams im Überblick nutzen
- Wiederkehrende Dokumente als Vorlagen vorbereiten
- Vordefinierte Felder und wiederkehrende Abläufe erneut verwenden
- Acrobat Sign als persönliche App in Microsoft Teams einordnen
- Dateien aus Office, Teams und OneDrive für Signaturvorgänge auswählen
- Statusmeldungen und Benachrichtigungen in Teams nutzen, sofern freigegeben
- Live Sign in Teams-Besprechungen als optionalen Anwendungsfall einordnen
- Verfügbarkeit nach Lizenz, Tenant-Konfiguration und Organisationsfreigabe prüfen
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Browser, E-Mail und PDF-Dokumenten
- Grundkenntnisse in Microsoft Teams sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich
- Keine Vorkenntnisse in Acrobat Sign erforderlich
Software und Zugänge:
- Gültiges Organisationskonto mit freigeschaltetem Adobe Acrobat Sign oder einer geeigneten Acrobat-Pro-Lizenz
- Zugriff auf Acrobat Sign im Browser oder auf die bereitgestellte Microsoft-Teams-App
- Eigene E-Mail-Adresse für den Übungsablauf
- Zugriff auf ein vorbereitetes PDF-Dokument
- Bei Teams-Nutzung muss die Acrobat-Sign-App durch die Organisation zugelassen und eingerichtet sein
Praxisabschluss
- Dokument auswählen
- Beteiligte und Reihenfolge festlegen
- Felder platzieren und zuordnen
- Signaturanfrage versenden
- Signatur aus Empfängersicht ausführen
- Status und Nachweis kontrollieren
- Einen vollständigen Signaturvorgang vom Dokumentversand bis zur Statuskontrolle durchführen
Adobe FrameMaker – Unstrukturierte und XML-basierte Dokumentation in 2 Tagen(Stand: 24. Juli 2026)
FrameMaker für technische Dokumentation einordnen
- FrameMaker als Autoren- und Publishing-Werkzeug für umfangreiche technische Dokumente verstehen
- FrameMaker gegenüber Word, InDesign und XML-basierten Redaktionssystemen abgrenzen
- Unstrukturierte und strukturierte Arbeitsweisen nach Dokumenttyp unterscheiden
- Einzeldokumente, Kapiteldateien, Bücher und Ausgabeformate einordnen
- Typische Einsatzfälle wie Handbücher, Richtlinien, Referenzdokumente und technische Publikationen erkennen
- Beispieldokumente nach geeigneter Arbeitsweise und Zielausgabe einordnen
- Für ein Dokumentprojekt Dateien, Kapitelstruktur und Ausgabeziele skizzieren
Arbeitsoberfläche und Dokumentmodell verstehen
- Arbeitsbereiche, Pods, Werkzeugleisten und Dokumentfenster nutzen
- Textfluss, Textrahmen und verkettete Seitenrahmen nachvollziehen
- Navigation View für klassische unstrukturierte Dokumente einsetzen
- Dokument-, Buch- und Ressourcenebene unterscheiden
- Dateien öffnen, speichern und geordnet verwalten
- Voreinstellungen und Spracheinstellungen im Überblick prüfen
- Arbeitsbereich für Autoren- und Bucharbeit einrichten
- Ein längeres Dokument über Navigation View und Absatzstruktur erschließen
Texte mit Absatz- und Zeichenformaten steuern
- Absatz-, Zeichen- und direkte Formatierung unterscheiden
- Absatzformate für Überschriften, Fließtext, Listen, Hinweise und Beschriftungen anlegen
- Einzüge, Abstände, Tabulatoren und Nummerierung kontrollieren
- Zeichenformate für fachliche Hervorhebungen verwenden
- Formatkataloge konsistent aufbauen
- Formatabweichungen identifizieren und bereinigen
- Sprachabhängige Anführungszeichen und Sonderzeichen berücksichtigen
- Einen unformatierten Text mit einem kleinen Formatsystem strukturieren
- Überschriftenhierarchie, Listen und Hervorhebungen konsistent formatieren
- Direkte Abweichungen gezielt zurücksetzen
Seitenlayout und Vorgabeseiten aufbauen
- Text- und Grafikrahmen auf Seiten einordnen
- Vorgabeseiten für unterschiedliche Seitentypen erstellen
- Kopf- und Fußzeilen mit Systemvariablen aufbauen
- Linke, rechte, erste und besondere Seiten unterscheiden
- Spalten, Ränder und Rahmenpositionen festlegen
- Vorgabeseiten auf Dokumentseiten anwenden und bei Bedarf zuordnen
- Vorgabeseiten für Kapitelanfang und Folgeseiten erstellen
- Kopfzeile, Fußzeile und Seitennummerierung mit Variablen einrichten
Tabellen für umfangreiche Dokumente gestalten
- Tabellen einfügen und strukturiert bearbeiten
- Tabellen-, Absatz- und Zellformatierung unterscheiden
- Kopf- und Fußzeilen definieren
- Lange Tabellen über Seiten umbrechen
- Wiederholte Kopfzeilen und Fortsetzungstexte einsetzen
- Spaltenbreiten, Zellränder und Ausrichtung kontrollieren
- Tabellenformate für wiederkehrende Tabellenarten anlegen
- Eine mehrseitige technische Tabelle mit wiederholter Kopfzeile erstellen
- Ein Tabellenformat aufbauen und zentral ändern
Grafiken importieren und verankern
- Import durch Referenz und eingebettete Inhalte unterscheiden
- Geeignete Vektor- und Pixelformate einordnen
- Verankerte Rahmen für stabile Positionierung verwenden
- Grafiken skalieren, ausrichten und beschriften
- Verknüpfungen und Quelldateien nachvollziehbar verwalten
- Objektstile für wiederkehrende Eigenschaften im Überblick einsetzen
- Eine Grafik referenziert importieren und in einem verankerten Rahmen positionieren
- Bildunterschrift und Abstand konsistent gestalten
- Eine geänderte Quelldatei aktualisieren
Querverweise, Variablen und bedingte Texte verwenden
- Querverweise zu Überschriften, Absätzen und anderen Dokumenten erstellen
- Querverweisformate anlegen und aktualisieren
- Benutzervariablen für wiederkehrende Angaben einsetzen
- Systemvariablen für Kapitel-, Seiten- und Dokumentinformationen nutzen
- Bedingte Tags für Varianten und Zielgruppen einordnen
- Querverweis- und Variablenfehler vor der Ausgabe prüfen
- Mehrere Querverweise mit einem einheitlichen Format erstellen
- Produkt- oder Versionsangaben über Variablen zentral steuern
- Einen Textabschnitt über eine Bedingung ein- und ausblenden
Kapitel in einem Buch verwalten
- Buchdateien erstellen und Kapiteldateien hinzufügen
- Kapitelreihenfolge und Dateistatus kontrollieren
- Seiten-, Kapitel-, Absatz- und Listennummerierung über Dateien hinweg steuern
- Buchdateien aktualisieren und Fehlermeldungen auswerten
- Variablen und bedingte Tags mit der Buchvorlage der Version März 2026 zentral angleichen
- Dokumente in kleinere Kapitel aufteilen und bestehende Dateien in eine Buchstruktur überführen
- Mehrere Kapiteldateien zu einem Buch zusammenführen
- Nummerierung und wiederkehrende Definitionen über das Buch aktualisieren
- Eine Abweichung bei Variablen oder bedingten Tags erkennen und bereinigen
Verzeichnisse, Index und PDF-Ausgabe erzeugen
- Inhaltsverzeichnis aus Absatzformaten generieren
- Listen und weitere generierte Dateien einordnen
- Indexmarken setzen und einen Index erzeugen
- Generierte Dateien formatieren und aktualisieren
- Buch und Einzeldokument als PDF ausgeben
- Lesezeichen, Verknüpfungen, Schriften und Bildqualität prüfen
- Ausgabefehler über Buchaktualisierung und Prüfprotokolle nachvollziehen
- Inhaltsverzeichnis und Index für ein Beispielbuch erzeugen
- Buch aktualisieren und als navigierbares PDF ausgeben
- PDF auf Seitenfolge, Lesezeichen und Querverweise prüfen
Strukturiertes Arbeiten fachlich einordnen
- Inhalt, semantische Struktur und Darstellung voneinander trennen
- Unstrukturierte und strukturierte FrameMaker-Dokumente vergleichen
- XML, DITA und anwendungsspezifische Strukturen im Überblick unterscheiden
- Vorteile strukturierter Inhalte für Konsistenz, Wiederverwendung und Mehrkanalausgabe einordnen
- Zusätzlichen Modellierungs- und Einrichtungsaufwand realistisch bewerten
- Geeignete und ungeeignete Dokumentprojekte erkennen
- Einen unstrukturierten Beispielinhalt in fachliche Elemente zerlegen
- Dokumentbestandteile nach Bedeutung statt nach Aussehen benennen
Strukturansicht und Elementkatalog verwenden
- Dokumentansicht und Strukturansicht parallel nutzen
- Elementhierarchie, Einfügemarke und aktuelles Element erkennen
- Elemente über Elementkatalog und Kontextmenü einfügen
- Elemente verschieben, kopieren und löschen
- Attribute anzeigen und bearbeiten
- Gültige Einfügepositionen von Strukturfehlern unterscheiden
- WYSIWYG-, XML- und Quellcodeansicht im Überblick einordnen
- Ein strukturiertes Dokument in der Strukturansicht untersuchen
- Elemente und Attribute an gültigen Positionen ergänzen
- Einen bewusst erzeugten Strukturfehler identifizieren
Eine EDD systematisch aufbauen
- Aufgabe einer Element Definition Document verstehen
- Elementtypen für Absätze, Zeichenbereiche, Container, Tabellen und Grafiken unterscheiden
- Elementnamen und semantische Bedeutung festlegen
- Zulässige Inhalte und Reihenfolgen als Regeln definieren
- Hierarchien und Verschachtelungen modellieren
- Pflicht-, optionale und wiederholbare Elemente unterscheiden
- EDD schrittweise entwickeln und testen
- Eine kleine Dokumentstruktur für Kapitel, Abschnitt, Absatz und Hinweis modellieren
- Elementdefinitionen und zulässige Reihenfolge in einer EDD anlegen
- EDD in ein Testdokument importieren
Attribute und Inhaltsregeln definieren
- Attribute als zusätzliche Eigenschaften von Elementen einordnen
- Text-, Auswahl-, ID- und Referenzattribute im Überblick unterscheiden
- Pflichtattribute und Standardwerte festlegen
- Attribute für Varianten, Verweise oder Metadaten einsetzen
- Regeln für Text, Kindelemente und Mischinhalte definieren
- Unnötige oder rein gestalterische Attribute vermeiden
- Ein Hinweis-Element um Typ- und Zielgruppenattribute ergänzen
- Pflichtwert, Auswahlwerte und Standardwert testen
- Gültige und ungültige Attributkombinationen vergleichen
Elemente mit Formaten und Layoutregeln verbinden
- Elemente Absatz-, Zeichen- und Objektformaten zuordnen
- Formatregeln abhängig von Kontext und Attributen definieren
- Präfixe, Suffixe, Nummerierung und automatisch erzeugten Text einsetzen
- Kontextregeln für unterschiedliche Hierarchieebenen verwenden
- Struktur und Darstellung getrennt testen
- Direkte Formatierung in strukturierten Dokumenten begrenzen
- Überschrift, Absatz und Hinweis über Elementdefinitionen formatieren
- Darstellung eines Elements abhängig von einem Attribut variieren
- Eine zentrale Formatänderung über EDD und Vorlage durchführen
Strukturen validieren und Fehler beheben
- Dokumente gegen die importierte EDD validieren
- Fehlende, unzulässige und falsch angeordnete Elemente unterscheiden
- Ungültige Attribute und nicht erlaubte Textinhalte erkennen
- Fehler von der Strukturansicht aus lokalisieren
- EDD-Fehler von Dokumentfehlern unterscheiden
- Validierung in den Autoren- und Veröffentlichungsprozess einordnen
- Ein fehlerhaftes strukturiertes Dokument validieren
- Mehrere unterschiedliche Fehlerarten systematisch beheben
- Dokument erneut validieren und Ergebnis dokumentieren
Strukturierte Vorlagen wiederverwendbar aufbauen
- EDD, Formatkataloge, Vorgabeseiten und Variablen in einer Vorlage zusammenführen
- Strukturierte Anwendung und Dokumentvorlage voneinander unterscheiden
- Vorlagen aktualisieren und in mehreren Dokumenten verwenden
- Formate und Definitionen kontrolliert importieren
- Namenskonventionen und Versionsstände dokumentieren
- Änderungen an Modell und Darstellung getrennt testen
- Eine strukturierte Vorlage aus EDD, Formaten und Seitenlayout erstellen
- Neues Dokument auf Basis der Vorlage anlegen
- Eine Vorlagenänderung kontrolliert übernehmen
XML-Anwendung und Import/Export einordnen
- XML-Anwendungsdefinition als Verbindung zwischen XML-Struktur und FrameMaker-Vorlage verstehen
- DTD oder XML Schema gegenüber EDD abgrenzen
- Read/Write Rules im Überblick einordnen
- XML-Dateien öffnen, verarbeiten und wieder speichern
- Namensräume, Attribute und Sonderfälle im Überblick berücksichtigen
- Roundtrip-Anforderungen vor einer produktiven Lösung testen
- DITA-, LwDITA- und kundenspezifische XML-Anwendungen unterscheiden
- Datenfluss zwischen XML-Datei, Anwendung, EDD und Vorlage skizzieren
- Ein einfaches strukturiertes Dokument als XML speichern und erneut öffnen
- Abweichungen zwischen FrameMaker-Struktur und XML-Ausgabe untersuchen
DITA und Mehrkanalausgabe im Überblick einordnen
- Topic-basierte Inhalte und DITA Maps verstehen
- DITA Topic, Concept, Task und Reference im Überblick unterscheiden
- Maps gleichzeitig als Baum und Dokument bearbeiten
- Word- und Markdown-Inhalte als mögliche DITA-Quellen einordnen
- PDF und Responsive HTML5 als unterschiedliche Ausgabeziele unterscheiden
- Wiederverwendung, Bedingungen und Metadaten für mehrere Ausgaben berücksichtigen
- Übersetzungsprozesse und XLIFF-Unterstützung im Überblick einordnen
- Kleine Topic-Struktur und DITA Map untersuchen
- Ausgabewege für PDF und HTML5 skizzieren
- Geeignete Inhalte für Wiederverwendung identifizieren
FrameMaker 2026 sachlich einordnen
- FrameMaker-Version März 2026 als aktuellen Produktstand einordnen
- Buchweite Verwaltung von Benutzervariablen und bedingten Tags nutzen
- „Alle suchen“ und Suchergebnisfenster für umfangreiche Dokumente einsetzen
- Navigation View für unstrukturierte Dokumente berücksichtigen
- Verbesserte Strukturansicht und WYSIWYG-Arbeit für XML und DITA einordnen
- Aktuelle Unterstützung für DITA, LwDITA, Responsive HTML5 und XLIFF im Überblick berücksichtigen
- Funktionsumfang von FrameMaker und Technical Communication Suite unterscheiden
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Windows, Dateien, Ordnern und typischen Office-Anwendungen
- Grundverständnis für Formatvorlagen, längere Dokumente und Seitenlayout
- Für Tag 2: grundlegendes Verständnis hierarchischer Strukturen und sauber gegliederter Inhalte
Empfohlene Kenntnisse für den XML-Teil:
- Grundkenntnisse in XML-Elementen, Attributen und Verschachtelung
- Grundidee von DTD oder XML Schema
- Erfahrung mit technischer Dokumentation oder strukturierten Redaktionsprozessen
- DITA-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich
Software und Dateien:
- Adobe FrameMaker, Version März 2026, vollständig installiert und aktiviert
- Windows-System gemäß den aktuellen Adobe-Systemanforderungen
- Schreibrechte in einem lokalen Übungsordner
- Bereitgestellte FrameMaker-Dokumente, Buchdateien, Grafiken, XML-Dateien und Vorlagen
- Für PDF-Kontrolle ein geeigneter PDF-Viewer; für erweiterte Review-Workflows gegebenenfalls Adobe Acrobat
Hinweise zur Vorbereitung:
- FrameMaker muss vor Seminarbeginn gestartet, aktiviert und auf Funktionsfähigkeit geprüft worden sein
- Schriften, Beispieldateien und erforderliche Ausgabekomponenten müssen lokal verfügbar sein
- Für strukturierte Übungen müssen XML-Anwendung, EDD, Vorlagen und Beispieldaten bereitgestellt werden
- Falls DITA oder Responsive HTML5 praktisch geübt werden sollen, müssen die zugehörigen Publishing-Komponenten vorab getestet sein
Praxisprojekt und Transfer
- Unstrukturierte und strukturierte Arbeitsweise anhand eines Dokumenttyps vergleichen
- Formatkataloge, Buchstruktur und Ausgabe für ein unstrukturiertes Beispiel prüfen
- Elementmodell, EDD und Vorlage für ein strukturiertes Beispiel zusammenführen
- Validierung und Ausgabe kontrollieren
- Geeignete Vorgehensweise für eigene Dokumentbestände auswählen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien bearbeiten
- Ein kleines Buchprojekt aktualisieren und als PDF ausgeben
- Ein strukturiertes Dokument mit EDD bearbeiten und validieren
- Lösung in gemeinsamer Review auf Konsistenz, Wartbarkeit und Ausgabequalität prüfen
Adobe InDesign – Grundlagen für Layout, Satz und PDF-Ausgabe in 2 Tagen(Stand: 8. August 2026)
InDesign im Publishing-Workflow einordnen
- InDesign als Werkzeug für Seitenlayout und mehrseitige Dokumente verstehen
- Aufgaben von InDesign, Photoshop, Illustrator und Acrobat voneinander abgrenzen
- Typische Arbeitsabläufe von Text- und Bildmaterial bis zur fertigen Ausgabe nachvollziehen
- Geeignete Dokumentarten für InDesign erkennen
- Dateien, Verknüpfungen und Ausgabeziele von Beginn an mitdenken
- Beispieldateien den passenden Adobe-Anwendungen zuordnen
- Für ein geplantes Dokument benötigte Inhalte, Formate und Ausgabewege festlegen
Arbeitsoberfläche und Dokumente sicher einrichten
- Werkzeuge, Bedienfelder, Steuerungsleiste und Eigenschaften-Bedienfeld nutzen
- Arbeitsbereiche auswählen und anpassen
- Dokumentformat, Ausrichtung und Seitenanzahl festlegen
- Ränder, Spalten und Anschnitt korrekt einrichten
- Einzelseiten und Doppelseiten nach Dokumentart unterscheiden
- Vorgaben für Print- und digitale Dokumente berücksichtigen
- Ein mehrseitiges Dokument mit passendem Seitenformat, Rändern, Spalten und Anschnitt anlegen
- Arbeitsbereich für Layout- und Textarbeit einrichten
Objekte mit Rahmen, Ebenen und Ausrichtung organisieren
- Text-, Bild- und ungefüllte Rahmen unterscheiden
- Objekte erstellen, auswählen, transformieren und duplizieren
- Inhalte und Rahmen unabhängig voneinander bearbeiten
- Objekte präzise ausrichten und verteilen
- Ebenen für übersichtliche und kontrollierbare Dokumente einsetzen
- Hilfslinien, intelligente Hilfslinien und Raster verwenden
- Ein Grundlayout aus Text-, Bild- und Farbflächen aufbauen
- Objekte ausrichten, gruppieren und auf geeignete Ebenen verteilen
Texte platzieren und über Seiten führen
- Text importieren, einfügen und in Rahmen bearbeiten
- Textrahmen verketten und längere Texte über mehrere Seiten verteilen
- Übersatztext erkennen und beheben
- Spalten, Einzüge, Abstände und Tabulatoren einsetzen
- Sonderzeichen, Umbrüche und unsichtbare Zeichen kontrollieren
- Text aus Word strukturiert übernehmen
- Einen längeren Text importieren und über mehrere verkettete Rahmen verteilen
- Übersatztext und unerwünschte Umbrüche gezielt korrigieren
Typografie kontrolliert gestalten
- Schriftfamilie, Schriftschnitt, Größe und Zeilenabstand fachlich einsetzen
- Absatzabstände statt zusätzlicher Leerzeilen verwenden
- Ausrichtung, Einzüge und Silbentrennung steuern
- OpenType-Funktionen und Sonderzeichen im Überblick nutzen
- Grundlinienraster für ruhige mehrspaltige Satzbilder einsetzen
- Häufige typografische Fehler erkennen und korrigieren
- Einen unformatierten Text lesbar strukturieren
- Überschrift, Fließtext, Aufzählung und Hervorhebung typografisch abstimmen
- Text am Grundlinienraster ausrichten
Absatz- und Zeichenformate aufbauen
- Direkte Formatierung von Absatz- und Zeichenformaten unterscheiden
- Formate für Überschriften, Fließtext, Listen und Hervorhebungen anlegen
- Formate hierarchisch aufeinander aufbauen
- Abweichungen erkennen und bereinigen
- Formatänderungen zentral auf das Dokument übertragen
- Verschachtelte und GREP-Formate im Überblick einordnen
- Ein kleines, konsistentes Formatsystem erstellen
- Vorhandene direkte Formatierungen durch Formate ersetzen
- Eine zentrale Änderung am gesamten Dokument durchführen
Bilder platzieren und Verknüpfungen verwalten
- Bilder platzieren statt unkontrolliert einbetten
- Rahmen proportional füllen und Inhalte passend skalieren
- Ausschnitt und Bildposition innerhalb des Rahmens verändern
- Verknüpfungsstatus prüfen und fehlende Dateien erneut zuweisen
- Effektive Auflösung und geeignete Bildformate beurteilen
- Transparenzen und einfache Freisteller einsetzen
- Mehrere Bilder platzieren und passende Ausschnitte festlegen
- Eine veränderte oder fehlende Verknüpfung aktualisieren
- Effektive Auflösung für die geplante Ausgabe kontrollieren
Farben und visuelle Hierarchie einsetzen
- RGB, CMYK, Volltonfarben und Prozessfarben unterscheiden
- Farbfelder zentral anlegen und bearbeiten
- Farbwerte aus vorhandenen Vorgaben übernehmen
- Flächen, Konturen und Farbtöne verwenden
- Kontrast, Größe, Position und Weißraum zur Gewichtung von Inhalten einsetzen
- Übermäßige oder inkonsistente Gestaltung vermeiden
- Eine kleine Farbpalette als Farbfelder anlegen
- Ein Layout mit klarer visueller Hierarchie ausarbeiten
- Eine globale Farbänderung über Farbfelder durchführen
Tag 1 zusammenführen und prüfen
- Dokumentstruktur, Textfluss, Bilder und Formate gemeinsam kontrollieren
- Typische Warnzeichen wie Übersatztext und fehlende Verknüpfungen erkennen
- Arbeitsdateien und verknüpfte Inhalte geordnet speichern
- Dokument für die systematische Weiterarbeit am zweiten Tag vorbereiten
- Das Tagesdokument anhand einer kurzen Prüfliste überarbeiten
- Offene Struktur- oder Formatierungsfehler korrigieren
Wiederkehrende Seitenelemente mit übergeordneten Seiten steuern
- Übergeordnete Seiten als zentrale Layoutvorlagen verstehen
- Wiederkehrende Elemente wie Kopfzeilen, Fußzeilen und Gestaltungselemente platzieren
- Übergeordnete Seiten zuweisen und Varianten aufbauen
- Automatische Seitenzahlen und Abschnittsnummerierung einsetzen
- Elemente auf Dokumentseiten bei Bedarf überschreiben
- Primäre Textrahmen im Überblick einordnen
- Übergeordnete Seiten für unterschiedliche Seitentypen erstellen
- Seitenzahlen und wiederkehrende Elemente zentral einrichten
- Ein mehrseitiges Dokument mit mehreren Seitenvorlagen strukturieren
Spalten, Raster und Layoutsysteme konsistent anwenden
- Satzspiegel, Spalten und Stege nach Dokumentinhalt festlegen
- Hilfslinienraster und Grundlinienraster kombinieren
- Elemente über mehrere Seiten konsistent positionieren
- Unterschiedliche Seitentypen innerhalb eines gemeinsamen Systems entwickeln
- Abstände und Proportionen nachvollziehbar festlegen
- Ein Raster für ein mehrseitiges Informationsdokument entwickeln
- Zwei unterschiedliche Seitentypen innerhalb desselben Rasters gestalten
Objektformate für Rahmen und wiederkehrende Elemente einsetzen
- Objektformate für Bildrahmen, Textboxen und Hinweisflächen anlegen
- Kontur, Fläche, Textumfluss und Rahmeneigenschaften zentral steuern
- Absatzformate mit Objektformaten verknüpfen
- Objektformat-Abweichungen erkennen und zurücksetzen
- Formatänderungen auf wiederkehrende Elemente übertragen
- Objektformate für Bild, Infobox und Bildunterschrift erstellen
- Ein bestehendes Dokument weitgehend über Absatz-, Zeichen- und Objektformate steuern
Tabellen erstellen und formatieren
- Tabellen neu anlegen oder aus Text und externen Daten übernehmen
- Zeilen, Spalten und Zellen bearbeiten
- Kopf- und Fußzeilen definieren
- Text, Einzüge, Konturen und Flächen in Tabellen gestalten
- Tabellen- und Zellenformate im Überblick einsetzen
- Tabellen über mehrere Rahmen oder Seiten führen
- Barrierefreie Tabellenstruktur für PDF- und EPUB-Export einordnen
- Eine Preis-, Termin- oder Leistungsübersicht als Tabelle aufbauen
- Kopfzeile und Zellen konsistent formatieren
- Eine Tabelle mit wiederholter Kopfzeile auf mehrere Seiten verteilen
Inhalte aus Word und Excel kontrolliert übernehmen
- Importoptionen für Word-Dokumente verwenden
- Vorhandene Formatvorlagen zuordnen oder bereinigen
- Tabellen und tabellarische Daten aus Excel übernehmen
- Verknüpfte und statische Inhalte nach Einsatzfall unterscheiden
- Unerwünschte lokale Formatierungen vermeiden
- Importierte Inhalte in das eigene Formatsystem überführen
- Einen Word-Text mit Formatzuordnung importieren
- Eine Excel-Tabelle übernehmen und an das InDesign-Layout anpassen
Datenzusammenführung für variable Dokumente einordnen
- Datenquellen für die Datenzusammenführung vorbereiten
- Text- und Bildfelder mit Platzhaltern verbinden
- Serienbriefe, Etiketten, Namensschilder oder Produktblätter erzeugen
- Vorschau und zusammengeführtes Dokument kontrollieren
- Mehrzeilige Datensätze und UTF-8-Datenquellen in InDesign 21.5 berücksichtigen
- Grenzen der Datenzusammenführung gegenüber automatisierten Publishing-Lösungen erkennen
- Eine kleine CSV-Datenquelle mit einem InDesign-Layout verbinden
- Mehrere personalisierte Seiten oder Datensätze erzeugen und prüfen
Dokumente mit Preflight und Verpacken übergabefähig machen
- Preflight-Warnungen und Fehler unterscheiden
- Ein eigenes Preflight-Profil im Überblick einordnen
- Fehlende Verknüpfungen, Schriften und Übersatztext vor der Ausgabe beheben
- Dokumente mit Schriften und Verknüpfungen verpacken
- Übergabedateien für Archivierung, Korrektur oder Weiterbearbeitung vorbereiten
- Lizenz- und Verwendungsbedingungen eingebundener Schriften und Bilder beachten
- Ein absichtlich fehlerhaftes Dokument mit Preflight prüfen
- Fehler beheben und das Dokument vollständig verpacken
PDFs für Druck, Bildschirm und barriereärmere Nutzung exportieren
- Adobe-PDF-Vorgaben verstehen und geeignete Einstellungen auswählen
- Anschnitt, Marken, Seitenbereiche und Einzelseiten oder Druckbögen festlegen
- Farbkonvertierung und Ausgabeprofil im Grundsatz einordnen
- Druck-PDF und komprimiertes Bildschirm-PDF unterscheiden
- Interaktive Elemente und Hyperlinks bei Bedarf berücksichtigen
- Tags, Alternativtexte und Tabellenstruktur für zugänglichere PDF-Ausgaben einordnen
- Exportierte PDF-Datei in Acrobat kontrollieren
- Ein PDF für die Druckausgabe mit Anschnitt exportieren
- Eine zweite, kompaktere PDF-Version für Bildschirm oder Versand erstellen
- Beide PDFs auf Seitenumfang, Bildqualität, Schriften und Verknüpfungen prüfen
InDesign im Jahr 2026 einordnen
- Adobe InDesign 21.5.1 als aktuellen Stand im August 2026 einordnen
- Verbesserte Tabellenzugänglichkeit in PDF- und EPUB-Exporten berücksichtigen
- Tastaturbefehle über die neue Suche schneller auffinden
- Erweiterte Datenzusammenführung mit mehrzeiligen und UTF-8-kodierten Datensätzen einordnen
- Stapelverarbeitung von Alternativtexten als Unterstützung für zugänglichere Dokumente einordnen
- Cloud-Dokumente und Zusammenarbeit mit InCopy im Überblick abgrenzen
- KI-gestützte Funktionen nur mit redaktioneller und fachlicher Kontrolle verwenden
Praxisprojekt und Transfer
- Dokumentaufbau, Seitenvorlagen, Formate und Inhalte zu einem Gesamtprojekt verbinden
- Text- und Bildverknüpfungen kontrollieren
- Ausgabeziel und passende Prüfungen festlegen
- Dokument anhand einer Qualitätscheckliste bewerten
- Offene Fragen und individuelle Dokumentarten bearbeiten
- Ein mehrseitiges Informationsdokument fertigstellen
- Übergeordnete Seiten, Absatzformate, Objektformate, Bilder und mindestens eine Tabelle einsetzen
- Preflight durchführen und zwei geeignete PDF-Varianten exportieren
- Ergebnis in gemeinsamer Review auf Struktur, Lesbarkeit und technische Qualität prüfen
Barrierefreie PDFs mit Adobe InDesign, Acrobat Pro und PAC in 2 Tagen(Stand: 18. August 2026)
Barrierefreie PDF-Dokumente aus InDesign einordnen
- Visuelles Layout, logische Dokumentstruktur und PDF-Tags voneinander unterscheiden
- Aufgaben von InDesign, Acrobat Pro und Prüfwerkzeugen im Gesamtprozess klären
- WCAG, PDF/UA und organisatorische Vorgaben sachlich abgrenzen
- Typische Barrieren für Screenreader-, Tastatur- und Vergrößerungsnutzung erkennen
- Automatische Prüfung, manuelle Prüfung und Nutzungstest unterscheiden
- Source-file Remediation und nachträgliche PDF-Remediation vergleichen
- Mehrere PDF-Beispiele auf Struktur, Navigation und erkennbare Barrieren untersuchen
- Fehler danach ordnen, ob sie in InDesign oder erst in Acrobat korrigiert werden sollten
Dokumentaufbau und Layout zugänglich planen
- Seitenformat, Ränder, Spalten und Textfluss nach Inhalt und Nutzung festlegen
- Komplexe Seitenlayouts auf eine nachvollziehbare Lesereihenfolge prüfen
- Informationen nicht ausschließlich über Position, Farbe oder visuelle Nähe vermitteln
- Verbundene und frei platzierte Textrahmen hinsichtlich Strukturfolgen einordnen
- Vorgabeseiten für wiederkehrende Gestaltungselemente verwenden
- Dekorative Seitenelemente von inhaltlich relevanten Elementen trennen
- Ein vorhandenes Seitenlayout auf mögliche Barrieren untersuchen
- Rahmenanordnung und Textfluss für eine klare logische Reihenfolge überarbeiten
Metadaten, Sprache und Dokumenteigenschaften vorbereiten
- Dokumenttitel, Beschreibung, Autorenschaft und Stichwörter festlegen
- Hauptsprache des Dokuments definieren
- Abweichende Sprachen in Textabschnitten berücksichtigen
- Dateiname und Dokumenttitel voneinander unterscheiden
- Metadaten nach dem PDF-Export in Acrobat kontrollieren
- Organisatorische Vorgaben für Dokumenteigenschaften dokumentieren
- Metadaten und Dokumentsprache in einer InDesign-Datei festlegen
- Mehrsprachigen Text für die spätere Prüfung vorbereiten
Absatzformate mit PDF-Tags verbinden
- Absatzformate für Überschriften, Fließtext, Listen und Beschriftungen konsistent verwenden
- Überschriftenhierarchie ohne ausgelassene Ebenen aufbauen
- Absatzformate den geeigneten PDF-Export-Tags zuordnen
- Direkte Formatierung von semantischer Struktur unterscheiden
- Formatabweichungen erkennen und bereinigen
- Zuordnung bei nachträglichen Formatänderungen kontrollieren
- Ein kleines Formatsystem für Titel, Überschriften und Fließtext aufbauen
- Formate den passenden PDF-Tags zuordnen
- Eine fehlerhafte Überschriftenhierarchie korrigieren
Artikel und logische Lesereihenfolge steuern
- Artikel-Bedienfeld als Quelle der strukturellen Exportreihenfolge einordnen
- Inhaltliche Rahmen in einer logischen Reihenfolge zusammenstellen
- Seitenübergreifende Artikelstruktur kontrollieren
- Dekorative und technische Elemente aus der Artikelstruktur ausschließen
- Tag-Reihenfolge und visuelle Reihenfolge unterscheiden
- Ergebnis nach dem Export in Acrobat und PAC prüfen
- Eine mehrspaltige Seite im Artikel-Bedienfeld strukturieren
- Reihenfolge von Überschrift, Text, Bild und Bildunterschrift festlegen
- Exportierte Lesereihenfolge kontrollieren
Bilder und Grafiken verankern
- Informative, funktionale und dekorative Grafiken unterscheiden
- Grafiken an der inhaltlich passenden Stelle im Textfluss verankern
- Verankerte Objekte gegenüber frei positionierten Objekten einordnen
- Bildunterschriften als echten Text und im passenden Zusammenhang anlegen
- Komplexe Diagramme durch umgebenden Text oder ausführlichere Beschreibung ergänzen
- Text in Bildern vermeiden oder zusätzlich zugänglich bereitstellen
- Eine frei platzierte Abbildung im Text verankern
- Bild und Bildunterschrift logisch zuordnen
- Ein komplexes Diagramm um eine verständliche Textbeschreibung ergänzen
Alternativtexte und dekorative Objekte behandeln
- Alternativtexte nach Zweck und Aussage des Objekts formulieren
- Objektexportoptionen für Alternativtext und Tagging verwenden
- Eigene Alternativtexte von Metadaten oder anderen Quellen unterscheiden
- Dekorative Objekte als Artefakte kennzeichnen
- Automatisch erzeugte Alternativtexte redaktionell prüfen
- Veraltete Alternativtexte nach Bildänderungen erkennen
- Mehrere Grafiken in der aktuellen InDesign-Version kontrolliert bearbeiten
- Für informative und funktionale Bilder geeignete Alternativtexte formulieren
- Ein dekoratives Objekt als Artefakt kennzeichnen
- Alternativtext nach einer Bildänderung prüfen und überarbeiten
Listen semantisch korrekt erstellen
- Aufzählungs- und nummerierte Listen mit Absatzformaten erzeugen
- Listeneinträge und verschachtelte Listen eindeutig strukturieren
- Manuell eingegebene Aufzählungszeichen und Nummern vermeiden
- Abstände und Einzüge über Formate steuern
- Listen nach dem PDF-Export im Tag-Baum kontrollieren
- Komplexe Listenstrukturen bei Bedarf vereinfachen
- Eine manuell aufgebaute Liste in eine echte InDesign-Liste umwandeln
- Eine verschachtelte Liste erstellen und die exportierte Tag-Struktur prüfen
Tabellen zugänglich aufbauen
- Datentabellen von Layouttabellen unterscheiden
- Einfache Tabellenstrukturen mit klaren Kopfzeilen bevorzugen
- Verbundene und geteilte Zellen kritisch prüfen
- Tabellen über Seiten führen und Kopfzeilen wiederholen
- Tabelleninhalt in sinnvoller Zellreihenfolge erfassen
- Zeilenköpfe, Spaltenköpfe und Beschriftungen für PDF- und EPUB-Export berücksichtigen
- Table-, TR-, TH- und TD-Struktur nach dem Export kontrollieren
- Eine komplexe Tabelle für eine zugänglichere Struktur vereinfachen
- Kopfzeile und Tabellenbeschriftung definieren
- Exportierte Tabellen-Tags in Acrobat oder PAC prüfen
Links, Querverweise und Fußnoten anlegen
- Aussagekräftige Linktexte statt unverständlicher Roh-URLs verwenden
- Hyperlinks mit InDesign-Funktionen erstellen und prüfen
- Querverweise zu Überschriften und anderen Zielen anlegen
- Fußnoten und Endnoten mit den vorgesehenen Funktionen erzeugen
- Sprungziele und Rückwege für längere Dokumente einordnen
- Links und Anmerkungen nach dem Export auf Zuordnung und Funktion prüfen
- Unklare Linktexte überarbeiten
- Einen Querverweis und eine Fußnote erstellen
- Funktion und Tag-Zuordnung im PDF kontrollieren
Tag 1 zusammenführen und prüfen
- Formate, Artikel, Bilder, Listen, Tabellen und Links gemeinsam kontrollieren
- Direkte Formatierung und unstrukturierte Einzelobjekte identifizieren
- Dokumenteigenschaften und Sprache überprüfen
- Quelldatei für die Ausgabe und technische Prüfung vorbereiten
- Das Tagesdokument anhand einer strukturierten InDesign-Prüfliste überarbeiten
- Erkannte Fehler möglichst in der Quelldatei beheben
Inhaltsverzeichnisse, Lesezeichen und Index vorbereiten
- Inhaltsverzeichnis aus definierten Absatzformaten erzeugen
- Überschriftenhierarchie und Seitennavigation kontrollieren
- PDF-Lesezeichen aus geeigneten Formaten erzeugen
- Lesezeichenstruktur und Benennung für längere Dokumente planen
- Indexmarken und Index für geeignete Dokumentarten einordnen
- Generierte Inhalte nach Änderungen aktualisieren
- Ein automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen und aktualisieren
- Lesezeichen aus Überschriften erzeugen
- Eine kleine Indexstruktur im Überblick anlegen
Tags und Exportstruktur vor dem PDF-Export kontrollieren
- Zuordnung von Absatzformaten zu PDF-Tags prüfen
- Artikelreihenfolge und Verankerungen kontrollieren
- Alternativtexte, Artefakte und Bildunterschriften prüfen
- Listen- und Tabellenstruktur stichprobenartig kontrollieren
- Preflight um zugänglichkeitsrelevante Prüfpunkte ergänzen
- Bekannte Einschränkungen für die Acrobat-Nacharbeit dokumentieren
- Eine Export-Checkliste auf das Übungsdokument anwenden
- Mehrere typische Strukturfehler vor dem Export korrigieren
Getaggte PDF-Dateien aus InDesign exportieren
- Adobe PDF interaktiv und Adobe PDF Druck nach Ausgabeziel unterscheiden
- Optionen für getaggte PDF, Hyperlinks, Lesezeichen und Formulare prüfen
- Dokumenttitel, Sprache und Exportbereich berücksichtigen
- Schriften, Bildqualität und Farbkonvertierung nach Ausgabeziel einordnen
- Einzelseiten und Druckbögen sachlich unterscheiden
- Exportierte PDF unmittelbar öffnen und auf Vollständigkeit prüfen
- Eine getaggte PDF mit Navigationselementen ausgeben
- Tags, Lesezeichen, Links, Metadaten und Sprache stichprobenartig kontrollieren
PDF in Acrobat Pro technisch untersuchen
- Werkzeuge für Barrierefreiheit, Tags, Reihenfolge und Inhalt aufrufen
- Dokumenteigenschaften und Anfangsansicht kontrollieren
- Vollständige Prüfung starten und Prüfbericht auswerten
- Tag-Baum als logische Dokumentstruktur lesen
- Fehler, Hinweise und manuell zu prüfende Punkte unterscheiden
- Prüfergebnisse nach Korrekturort priorisieren
- Die exportierte Übungs-PDF mit Acrobat Pro prüfen
- Fehler nach InDesign-Korrektur, Acrobat-Nacharbeit und manueller Prüfung ordnen
Tag-Struktur und Lesereihenfolge nacharbeiten
- Überschriften, Absätze, Listen, Abbildungen und Tabellen im Tag-Baum kontrollieren
- Fehlende oder falsche Tags gezielt korrigieren
- Verschachtelung und logische Reihenfolge prüfen
- Artefakte für dekorative und technische Inhalte einsetzen
- Lesereihenfolge komplexer Seiten mit Tag-Baum und Reihenfolge-Werkzeug prüfen
- Systematische Fehler bevorzugt in InDesign zurückkorrigieren
- Mehrere fehlerhafte Tags korrigieren
- Lesereihenfolge einer komplexeren Seite überprüfen
- Entscheiden, welche Änderung besser in InDesign wiederholt werden sollte
Alternativtexte, Listen und Tabellen im PDF prüfen
- Alternativtexte im Kontext des Dokuments bewerten
- Abbildungs-Tags und dekorative Artefakte kontrollieren
- L-, LI-, Lbl- und LBody-Struktur von Listen einordnen
- Table-, TR-, TH- und TD-Tags von Tabellen prüfen
- Kopfzellen und Geltungsbereiche im Rahmen des Seminars einordnen
- Bildunterschriften und Tabellenbeschriftungen auf Zusammenhang prüfen
- Alternativtext einer Abbildung nacharbeiten
- Eine Listenstruktur und eine einfache Tabellenstruktur im Tag-Baum prüfen
- Fehlerhafte Zuordnung korrigieren oder in InDesign zurückverfolgen
PAC 2026 für automatische und visuelle Prüfung einsetzen
- PAC 2026 als aktuelles Prüfwerkzeug für PDF/UA- und WCAG-Anforderungen einordnen
- Übersicht und Detailbericht auswerten
- Strukturansicht und Screenreader-Vorschau verwenden
- Automatisch prüfbare Kriterien von manuellen Prüfpunkten unterscheiden
- KI-unterstützte Prüfhinweise als Wahrscheinlichkeitsbewertung einordnen
- Prüfergebnis nicht mit vollständiger Barrierefreiheit gleichsetzen
- Übungs-PDF in PAC 2026 prüfen
- Fehlerbericht und Strukturansicht mit der Acrobat-Prüfung vergleichen
- Einen KI-unterstützten Hinweis manuell verifizieren
Manuelle Nutzungstests ergänzen
- Überschriften- und Lesezeichennavigation testen
- Links und interaktive Elemente über Tastatur prüfen
- Text bei hoher Vergrößerung und verschiedenen Ansichten kontrollieren
- Screenreader-Ausgabe für ausgewählte Seiten und Strukturen testen
- Lesereihenfolge, Bildbeschreibungen und Tabellen aus Nutzersicht bewerten
- Prüfschritte, Ergebnisse und verbleibende Einschränkungen dokumentieren
- Eine kurze Prüfung mit Tastatur, Zoom und Screenreader-Vorschau durchführen
- Automatische und manuelle Ergebnisse gegenüberstellen
InDesign und Prüfwerkzeuge im Jahr 2026 einordnen
- Adobe InDesign 21.5.1 als aktuellen Stand im August 2026 einordnen
- Verbesserte Tabellenzugänglichkeit in PDF- und EPUB-Exporten berücksichtigen
- Zeilenköpfe, Spaltenköpfe und Beschriftungen für zugängliche Tabellen verwenden
- Stapelweise Erzeugung und Entfernung von Alternativtexten einordnen
- AI-generierte Alternativtexte redaktionell prüfen
- PAC 2026 mit KI-unterstützten Prüfungen verwenden
- WCAG und PDF/UA als unterschiedliche, sich ergänzende Bezugssysteme verstehen
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Adobe InDesign
- Dokumente anlegen, Textrahmen und Bildrahmen verwenden
- Absatz- und Zeichenformate erstellen und anwenden
- Mit Bildern, Tabellen, Hyperlinks und Inhaltsverzeichnissen grundsätzlich arbeiten
- Grundkenntnisse im Umgang mit PDF-Dateien
- Keine vertieften Vorkenntnisse in PDF-Tags oder Screenreadern erforderlich
Software und Dateien:
- Aktuelle, von der Organisation freigegebene Version von Adobe InDesign; empfohlen wird InDesign 21.5.1 oder neuer innerhalb derselben freigegebenen Produktlinie
- Adobe Acrobat Pro mit Werkzeugen für Tags, Lesereihenfolge und Barrierefreiheitsprüfung
- PAC 2026 für die zusätzlichen Prüfungen
- Optional ein Screenreader wie NVDA oder JAWS
- Zugriff auf bereitgestellte InDesign-, Bild-, Schrift- und PDF-Übungsdateien
- Lokale Schreibrechte für Quelldateien, Exporte und Prüfstände
Hinweise zur Vorbereitung:
- InDesign, Acrobat Pro und PAC 2026 müssen vor Seminarbeginn installiert und getestet sein
- Benötigte Schriften und verknüpfte Grafiken müssen verfügbar sein
- Unternehmensvorgaben zur angestrebten Konformität sollten nach Möglichkeit bekannt sein
- Eigene Dokumente können für den späteren Praxisabschnitt in bearbeitbarer InDesign-Fassung mit allen Verknüpfungen und Schriften bereitgestellt werden
Eigene Dokumente beispielhaft optimieren
- Eigene InDesign-Dokumente anhand des bis dahin erarbeiteten Workflows untersuchen
- Formatstruktur, Artikelreihenfolge, Verankerungen und Alternativtexte prüfen
- Listen, Tabellen, Links und Navigationselemente stichprobenartig bewerten
- Verbesserungen beispielhaft in der Quelldatei umsetzen
- PDF erneut exportieren und mit Acrobat Pro sowie PAC 2026 kontrollieren
- Weiteren Korrektur- und Prüfaufwand realistisch dokumentieren
- Ein oder mehrere bereitgestellte Dokumente der teilnehmenden Organisation mit dem erworbenen Wissen beispielhaft optimieren
- Priorisierte Verbesserungsvorschläge und nächste Arbeitsschritte festhalten
Praxisprojekt und Transfer
- InDesign-Quelldatei strukturell überarbeiten
- PDF-Tags, Artikelreihenfolge, Bilder, Listen und Tabellen vorbereiten
- Getaggte PDF exportieren
- Acrobat- und PAC-Prüfung durchführen
- Notwendige Restkorrekturen umsetzen
- Manuelle Stichprobenprüfung und Dokumentation ergänzen
- Ein mehrseitiges InDesign-Dokument vom Ausgangsmaterial bis zur geprüften PDF bearbeiten
- Ergebnis in gemeinsamer Review auf Struktur, Navigation, Alternativtexte und technische Qualität prüfen
Barrierefreie PDFs mit Microsoft Word und Adobe Acrobat an einem Tag(Stand: 4. Juni 2026)
Barrierefreiheit und Prüfziele einordnen
- Barrierefreiheit digitaler Dokumente sachlich definieren
- Unterschied zwischen visueller Gestaltung und technisch zugänglicher Dokumentstruktur verstehen
- WCAG 2.2, PDF/UA und organisatorische Vorgaben voneinander abgrenzen
- Typische Barrieren für Screenreader-, Tastatur- und Vergrößerungsnutzung erkennen
- Automatische Prüfung, manuelle Prüfung und Nutzungstest unterscheiden
- Verantwortung von Autorenschaft, PDF-Nachbearbeitung und Freigabe klären
- Mehrere PDF-Beispiele auf erkennbare Barrieren untersuchen
- Prüfkriterien nach Quelle, PDF-Struktur und visueller Gestaltung ordnen
Arbeitsweise assistiver Technologien nachvollziehen
- Aufgabe von Screenreadern und Dokument-Tags verstehen
- Navigation über Überschriften, Listen, Links und Tabellen einordnen
- Lesereihenfolge gegenüber visueller Position unterscheiden
- Dokumentsprache, Alternativtexte und Linktexte aus Nutzersicht beurteilen
- JAWS, NVDA und VoiceOver als mögliche Testwerkzeuge einordnen
- Grenzen eines kurzen Screenreader-Tests berücksichtigen
- Ein kurzes Dokument mit Screenreader oder Vorlesefunktion erkunden
- Unterschiede zwischen sichtbarer Reihenfolge und vorgelesener Reihenfolge feststellen
Den geeigneten Korrekturweg wählen
- Source-file Remediation und PDF-Remediation unterscheiden
- Fehler möglichst im Word-Ausgangsdokument beheben
- Notwendige Nacharbeiten in Acrobat frühzeitig einplanen
- Neuaufbau, Nachbesserung und Ausnahmefall nach Aufwand und Nachhaltigkeit bewerten
- Wiederkehrende Dokumente über Vorlagen und Formatvorlagen absichern
- Prüfung und Freigabe als festen Bestandteil des Workflows definieren
- Für mehrere Fehlerbilder entscheiden, ob Word oder Acrobat die geeignete Korrekturstelle ist
- Einen einfachen Authoring-, Export-, Prüf- und Korrekturworkflow skizzieren
Word-Dokumente strukturiert aufbauen
- Dokumenttitel, Dateiname und Dokumenteigenschaften festlegen
- Überschriften mit integrierten Formatvorlagen hierarchisch strukturieren
- Absätze, Listen und Hervorhebungen semantisch korrekt verwenden
- Leere Absätze, Leerzeichen und manuelle Seitenumbrüche kontrollieren
- Mehrspaltige und komplexe Layouts auf Zugänglichkeit prüfen
- Navigationsbereich und Gliederungsansicht zur Strukturkontrolle verwenden
- Ein unstrukturiertes Word-Dokument mit Überschriften, Absätzen und Listen überarbeiten
- Gliederung im Navigationsbereich kontrollieren
Bilder, Grafiken und Alternativtexte behandeln
- Informative, funktionale und dekorative Grafiken unterscheiden
- Kurze, zweckbezogene Alternativtexte formulieren
- Dekorative Objekte als dekorativ kennzeichnen
- Komplexe Diagramme durch geeignete Beschreibung oder umgebenden Text ergänzen
- Text in Bildern vermeiden oder zusätzlich als echten Text bereitstellen
- Verankerte und schwebende Objekte hinsichtlich Lesereihenfolge prüfen
- Für mehrere Bildtypen geeignete Alternativtexte formulieren
- Eine dekorative Grafik korrekt kennzeichnen
- Ein komplexes Diagramm mit einer ergänzenden Textbeschreibung absichern
Tabellen, Links, Fußnoten und Verzeichnisse vorbereiten
- Einfache Datentabellen mit eindeutiger Kopfzeile erstellen
- Tabellen nicht für Seitenlayout verwenden
- Verbundene und geteilte Zellen kritisch prüfen
- Kopfzeilen auf Folgeseiten wiederholen
- Aussagekräftige Linktexte statt sichtbarer Roh-URLs verwenden
- Fußnoten und Endnoten mit Word-Funktionen anlegen
- Automatisches Inhaltsverzeichnis aus Überschriften erzeugen
- Lesezeichenbedarf für längere Dokumente einordnen
- Eine problematische Tabelle vereinfachen und mit Kopfzeile versehen
- Unklare Linktexte überarbeiten
- Ein automatisches Inhaltsverzeichnis erstellen und aktualisieren
Sprache, Lesbarkeit und Kontrast kontrollieren
- Dokumentsprache und abweichende Sprachabschnitte festlegen
- Schriftgröße, Zeilenabstand und Absatzabstände lesbar gestalten
- Informationen nicht ausschließlich über Farbe vermitteln
- Farbkontraste für Text und wichtige grafische Elemente prüfen
- Vergrößerung, Umbruch und Seitenlayout bei hoher Zoomstufe einordnen
- Hervorhebungen und Großschreibung zurückhaltend einsetzen
- Spracheinstellungen für Dokument und fremdsprachigen Abschnitt festlegen
- Mehrere Farbkombinationen mit einem Kontrastprüfwerkzeug bewerten
- Eine nur farblich codierte Information um eine zweite Kennzeichnung ergänzen
Word-Barrierefreiheitsprüfung durchführen
- Microsoft-365-Barrierefreiheitsprüfung starten
- Fehler, Warnungen und Hinweise unterscheiden
- Prüfergebnisse an der richtigen Stelle im Dokument beheben
- Automatisch nicht erkennbare Punkte manuell kontrollieren
- Dokument nach Änderungen erneut prüfen
- Prüfergebnis nicht mit vollständiger Konformität gleichsetzen
- Ein vorbereitetes Dokument mit der Word-Prüfung untersuchen
- Mehrere Fehlerarten beheben und erneut prüfen
- Eine ergänzende manuelle Prüfliste anwenden
Getaggte PDF-Dateien aus Word erzeugen
- PDFMaker und Word-eigene PDF-Erzeugung unterscheiden
- Optionen für Dokumentstrukturtags, Lesezeichen und Dokumenteigenschaften prüfen
- Export unter Windows und macOS sachlich einordnen
- Schriften, Bildkomprimierung und PDF-Qualität berücksichtigen
- PDF nicht über ungeeignete Druckertreiber erzeugen
- Exportierte Datei unmittelbar öffnen und kontrollieren
- Eine getaggte PDF mit geeigneten Exporteinstellungen erzeugen
- Tags, Lesezeichen, Links, Sprache und Dokumenttitel stichprobenartig prüfen
Acrobat Pro für die Barrierefreiheitsprüfung einrichten
- Werkzeuge für Barrierefreiheit, Tags, Reihenfolge und Inhalt aufrufen
- Dokumenteigenschaften, Sprache und Fenstereinstellungen kontrollieren
- Vollständige Prüfung starten und Bericht auswerten
- Fehler, manuell zu prüfende Punkte und bestandene Prüfungen unterscheiden
- Prüfbericht dokumentieren und Korrekturen priorisieren
- Acrobat Reader und Acrobat Pro hinsichtlich Bearbeitungsmöglichkeiten unterscheiden
- Eine Word-PDF mit der Acrobat-Prüfung untersuchen
- Prüfergebnisse nach Quelle, Struktur und PDF-spezifischer Korrektur ordnen
Tag-Struktur und Semantik in Acrobat korrigieren
- Tag-Baum als semantische Dokumentstruktur lesen
- Überschriften, Absätze, Listen, Abbildungen und Tabellen erkennen
- Fehlende oder falsche Tags korrigieren
- Artefakte für rein dekorative oder technische Inhalte einsetzen
- Verschachtelung und Reihenfolge im Tag-Baum kontrollieren
- Änderungen vorsichtig und nachvollziehbar durchführen
- Mehrere fehlerhafte Tags identifizieren und korrigieren
- Ein dekoratives Element als Artefakt behandeln
- Überschriftenhierarchie im Tag-Baum prüfen
Lesereihenfolge, Alternativtexte und Tabellen nacharbeiten
- Logische Lesereihenfolge in komplexeren Seiten prüfen
- Reihenfolge-Werkzeug und Tag-Baum mit Bedacht einsetzen
- Alternativtexte in Abbildungs-Tags ergänzen oder korrigieren
- Tabellenstruktur mit Table-, TR-, TH- und TD-Tags kontrollieren
- Kopfzellen und Geltungsbereiche im Rahmen des Seminars einordnen
- Links und Anmerkungen auf Zuordnung und Tastaturzugänglichkeit prüfen
- Lesereihenfolge einer mehrspaltigen Seite korrigieren
- Alternativtext einer Abbildung nacharbeiten
- Eine einfache Tabelle im Tag-Baum kontrollieren und korrigieren
Manuelle Qualitätsprüfung ergänzen
- Überschriftennavigation und Reihenfolge stichprobenartig testen
- Links, Lesezeichen und Formularinteraktionen über Tastatur prüfen
- Text bei hoher Vergrößerung und gegebenenfalls Umfließen kontrollieren
- Screenreader-Ausgabe für ausgewählte Seiten und Strukturen testen
- Alternativtexte und Tabellen aus Nutzersicht bewerten
- Prüfschritte und verbleibende Einschränkungen dokumentieren
- Eine kurze manuelle Prüfung mit Tastatur, Zoom und Screenreader durchführen
- Ergebnisse mit der automatischen Prüfung vergleichen
- Verbleibende Probleme und Korrekturort dokumentieren
Standards und Softwarestand 2026 einordnen
- WCAG 2.2 als aktuellen W3C-Empfehlungsstand einordnen
- PDF/UA als PDF-spezifischen Standard für zugängliche Dokumentstruktur verstehen
- Organisations- und Rechtsvorgaben von technischen Standards unterscheiden
- Microsoft Word aus Microsoft 365 in einer aktuellen, freigegebenen Version verwenden
- Adobe Acrobat Pro in einer aktuellen, freigegebenen Version verwenden
- Unterschiede zwischen Windows, macOS, Updatekanälen und Organisationsrichtlinien berücksichtigen
- Prüfanforderungen vor Projektbeginn festlegen
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Microsoft Word
- Formatvorlagen, Tabellen, Bilder, Links und Inhaltsverzeichnisse in Word grundsätzlich verwenden können
- Grundkenntnisse im Umgang mit PDF-Dateien
- Keine Vorkenntnisse in PDF-Tags oder Screenreadern erforderlich
Software und Zugänge:
- Aktuelle, von der Organisation freigegebene Desktop-Version von Microsoft Word aus Microsoft 365
- Adobe Acrobat Pro mit Werkzeugen für Barrierefreiheit, Tags und Lesereihenfolge
- Acrobat Reader allein reicht für die praktischen Korrekturübungen nicht aus
- Optional ein Screenreader wie NVDA oder JAWS; auf macOS gegebenenfalls VoiceOver
- Zugriff auf bereitgestellte Word- und PDF-Übungsdateien
- Lokale Schreibrechte zum Speichern verschiedener Datei- und Prüfstände
Hinweise zur Vorbereitung:
- Word und Acrobat Pro müssen vor Seminarbeginn gestartet und auf Funktionsfähigkeit geprüft worden sein
- PDFMaker muss für die vorgesehenen Windows-Übungen verfügbar sein, sofern dieser Exportweg genutzt wird
- Auf macOS wird der dort verfügbare Word-PDF-Workflow verwendet; Funktionsunterschiede werden berücksichtigt
- Screenreader und Kontrastprüfwerkzeug sollten vor Seminarbeginn installiert und getestet sein, wenn diese praktisch eingesetzt werden
- Unternehmensvorgaben zur Zielkonformität und zur Freigabe barrierefreier PDFs sollten nach Möglichkeit bekannt sein
Praxisprojekt und Transfer
- Word-Ausgangsdatei anhand einer Prüfliste überarbeiten
- Getaggte PDF mit geeigneten Einstellungen erzeugen
- Automatische Prüfung in Acrobat durchführen
- Notwendige PDF-spezifische Nacharbeiten umsetzen
- Manuelle Stichprobenprüfung ergänzen
- Prüfstand und verbleibende Einschränkungen dokumentieren
- Ein kurzes Word-Dokument vom Ausgangsmaterial bis zur geprüften PDF bearbeiten
- Überschriften, Listen, Bild, Tabelle, Link und Inhaltsverzeichnis berücksichtigen
- Ergebnis in gemeinsamer Review auf Struktur, Lesereihenfolge und Nutzbarkeit prüfen
IBCS-Reporting mit Microsoft Excel – Managementberichte in 2 Tagen gestalten(Stand: 23. April 2026)
IBCS und ISO 24896 im Reporting einordnen
- Typische Verständlichkeitsprobleme klassischer Excel-Berichte erkennen
- IBCS als Konzept für klare, konsistente und entscheidungsorientierte Geschäftskommunikation einordnen
- IBCS Standards 2.0 mit den Bereichen Notation und Composition unterscheiden
- ISO 24896:2026 als internationalen Standard für die Notation im Business Reporting einordnen
- Notation, Berichtsgestaltung und fachliche Aussage voneinander abgrenzen
- Diagramme, Tabellen und Text als zusammengehörige Berichtselemente betrachten
- Mehrere Excel-Berichte auf Verständlichkeit, Konsistenz und Entscheidungsrelevanz untersuchen
- Probleme den Bereichen Aussage, Notation, Struktur oder Gestaltung zuordnen
Das SUCCESS-Modell als Qualitätsrahmen verwenden
- SAY für klare Botschaften und aussageorientierte Titel einsetzen
- UNIFY für konsistente Notation und wiederkehrende Bedeutungen verwenden
- CONDENSE zur Erhöhung der Informationsdichte einordnen
- CHECK für fachliche und visuelle Plausibilität anwenden
- EXPRESS zur Auswahl einer geeigneten Darstellungsform nutzen
- SIMPLIFY zur Entfernung nicht benötigter Gestaltungselemente einsetzen
- STRUCTURE für einen nachvollziehbaren Berichtsaufbau verwenden
- Einen bestehenden Bericht anhand der sieben SUCCESS-Prinzipien bewerten
- Verbesserungen priorisieren und begründen
Geschäftsszenarien semantisch kennzeichnen
- Ist, Plan, Forecast und Vorjahr eindeutig unterscheiden
- Füllungen, Umrisse, Linien und Marker konsistent einsetzen
- Positive und negative Abweichungen sachgerecht hervorheben
- Absolute und relative Abweichungen voneinander unterscheiden
- Farben sparsam und mit fester Bedeutung verwenden
- Legenden durch direkte Beschriftung und konsistente Notation reduzieren
- Semantik über mehrere Diagramme und Tabellen hinweg beibehalten
- Ein semantisch uneinheitliches Excel-Diagramm korrigieren
- Ist, Plan, Forecast und Vorjahr mit konsistenter Notation darstellen
Vom Informationsbedarf zum passenden Diagramm gelangen
- Managementfrage und gewünschte Aussage vor der Diagrammauswahl klären
- Zeitverlauf, Strukturvergleich, Rangfolge, Abweichung, Verteilung und Zusammenhang unterscheiden
- Säulen-, Balken-, Linien-, Wasserfall- und Streudiagramme nach Aussagezweck auswählen
- Tabellen als geeignete Darstellungsform für verdichtete Zahlenübersichten einordnen
- Kreisdiagramme, Tachometer und dekorative Sonderformen kritisch bewerten
- Datenanforderungen und notwendige Berechnungen vor der Umsetzung prüfen
- Für mehrere Managementfragen geeignete Darstellungsformen auswählen
- Auswahl anhand von Aussagezweck, Datenstruktur und Vergleichslogik begründen
Den interaktiven IBCS-Diagrammwähler verwenden
(Der von mir – Frank Zeitz – entwickelte interaktive IBCS-Diagrammwähler ist eine Excel-Arbeitsmappe mit einem Dropdownmenü, das für zahlreiche typische Managementfragestellungen einen geeigneten Diagrammtyp empfiehlt und dazu die benötigten Beispiel-Daten, beispielhafte aussageorientierte Diagrammtitel sowie konkrete Hinweise zur Erstellung bereitstellt.)
- Eine Managementfragestellung aus der Auswahlliste wählen
- Empfohlenen Diagrammtyp und Kurzbegründung nachvollziehen
- Benötigte Datenfelder und Berechnungen prüfen
- Beispielhafte aussageorientierte Titel vergleichen
- Musterdiagramm und konkrete Erstellungshinweise als Orientierung verwenden
- Empfehlung auf den eigenen fachlichen Kontext übertragen und bei Bedarf begründet anpassen
- Grenzen einer regelbasierten Empfehlung gegenüber fachlicher Beurteilung erkennen
- Den von Frank Zeitz entwickelten interaktiven IBCS-Diagrammwähler für mehrere Seminarübungen verwenden
- Eine ausgewählte Empfehlung in Excel umsetzen und anschließend anhand der IBCS-Prinzipien prüfen
Zeitverläufe und Szenarien in Excel darstellen
- Zeit als geordnete Achse von links nach rechts darstellen
- Ist-Verläufe mit Plan, Forecast oder Vorjahr vergleichen
- Linien- und Säulendarstellung nach Zeitbezug und Anzahl der Perioden auswählen
- Y-Achsen nachvollziehbar skalieren und optische Verzerrungen vermeiden
- Ziel- und Referenzlinien direkt beschriften
- Gitternetzlinien, Marker und Legenden auf den tatsächlichen Informationswert reduzieren
- Vergleichbare Diagramme mit identischer Skalierung ausstatten
- Einen Umsatztrend sowie einen Ist-Plan- oder Ist-Vorjahresvergleich erstellen
- Skalierung, Beschriftung und Szenarienotation vereinheitlichen
Abweichungen und Treiber sichtbar machen
- Absolute und prozentuale Abweichungen berechnen
- Abweichungssäulen und Varianzspalten situationsgerecht einsetzen
- Positive und negative Beiträge eindeutig unterscheiden
- Wasserfall- beziehungsweise Brückendiagramme für Überleitungen verwenden
- Startwert, Einzelbeiträge und Endwert logisch verbinden
- Preis-, Mengen- und Mixeffekte als möglichen Anwendungsfall einordnen
- Haupttreiber statt jeder Einzelbewegung hervorheben
- Eine absolute und relative Abweichungsdarstellung erstellen
- Eine einfache Überleitung von Plan oder Vorjahr zu Ist als Wasserfall aufbauen
Aussageorientierte Titel und Erläuterungen formulieren
- Beschreibende Überschriften von geschäftlichen Aussagen unterscheiden
- Was ist passiert, warum ist es passiert und was folgt daraus als Leitfragen verwenden
- Titel auf die im Diagramm tatsächlich belegbare Aussage begrenzen
- Einheiten, Zeitraum und Bezugsgröße eindeutig benennen
- Kommentare und Hervorhebungen sparsam an entscheidenden Stellen einsetzen
- Dynamische Titel mit Zellbezügen in Excel aufbauen
- Neutrale Diagrammüberschriften in belegbare Managementaussagen umformulieren
- Einen dynamischen Titel mit Bezug auf Kennzahl, Zeitraum oder Szenario erstellen
IBCS-orientierte Tabellen strukturieren
- Tabellen nach fachlicher Struktur statt nach zufälliger Datenanordnung aufbauen
- Zeitspalten, Strukturelemente und Szenarien konsistent anordnen
- Ist-, Plan-, Forecast- und Vorjahreswerte eindeutig kennzeichnen
- Absolute und relative Abweichungsspalten logisch platzieren
- Einheiten, Dezimalstellen und Vorzeichen einheitlich darstellen
- Zwischensummen und Hierarchien nachvollziehbar gliedern
- Informationsdichte erhöhen, ohne die Lesbarkeit zu verlieren
- Eine unübersichtliche Excel-Matrix in eine klar strukturierte IBCS-Tabelle überführen
- Abweichungsspalten und Summen fachlich sinnvoll anordnen
Tabellen in Excel präzise formatieren
- Spaltenbreiten, Einzüge und Ausrichtung kontrolliert einsetzen
- Zahlenformate für Werte, Prozente, Einheiten und Nullen definieren
- Hierarchien über Einrückungen und dezente Trennlinien sichtbar machen
- Bedingte Formatierung für gezielte Abweichungshinweise verwenden
- Übermäßige Rahmen, Flächen und wechselnde Farben entfernen
- Zeilen- und Spaltenstruktur bei Aktualisierungen stabil halten
- Wiederkehrende Formatierungslogik dokumentieren
- Eine Managementtabelle mit konsistenten Zahlenformaten und Hierarchien gestalten
- Eine bedingte Formatierung auf entscheidungsrelevante Abweichungen begrenzen
Rangfolgen, Treiber und kompakte KPI-Sichten erstellen
- Horizontale Balkendiagramme für Rangfolgen und Ursachenanalysen verwenden
- Kategorien nach Wert statt alphabetisch sortieren
- Top-N- und Bottom-N-Sichten sachgerecht trennen
- Benchmarks und Zielwerte als direkte Referenzen darstellen
- KPI-Boards als verdichtete Tabellen- oder Matrixansicht aufbauen
- Detailmenge und Managementebene voneinander abgrenzen
- Ausreißer und Haupttreiber ohne dekorative Überhöhung kennzeichnen
- Eine Rangfolge mit Benchmark erstellen
- Eine kompakte KPI-Übersicht mit Ist, Referenz und Abweichung aufbauen
Managementseiten argumentativ aufbauen
- Berichtsseite mit Botschaft, visueller Evidenz und notwendiger Erläuterung strukturieren
- Überschrift, Diagramm, Tabelle und Kommentar auf dieselbe Aussage ausrichten
- Informationshierarchie und Leserichtung festlegen
- Detailinformationen reduzieren oder in Folgeansichten verschieben
- Vergleichbare Berichtselemente an gemeinsamen Rastern ausrichten
- Weißraum bewusst für Trennung und Gewichtung einsetzen
- Berichtsseiten nach Zielgruppe und Entscheidungsbedarf unterscheiden
- Mehrere Einzelelemente zu einer konsistenten Managementseite zusammenführen
- Botschaft und Leserichtung in einer gemeinsamen Review überprüfen
Excel-Layouts und Vorlagen konsistent aufbauen
- Ein wiederverwendbares Berichtsblatt mit festen Layoutzonen entwickeln
- Schrift, Einheiten, Szenarienotation und Abstände standardisieren
- Zellformate und Diagrammformatierung soweit möglich zentralisieren
- Corporate Design von fachlicher IBCS-Semantik unterscheiden
- Markenfarben sparsam einsetzen, ohne Szenariobedeutungen zu überlagern
- Diagramm- und Tabellenvorlagen auf Aktualisierbarkeit prüfen
- Manuelle Einzelformatierungen reduzieren
- Ein konsistentes Excel-Berichtslayout als wiederverwendbare Vorlage aufbauen
- Ein bestehendes Unternehmenslayout mit IBCS-Semantik abstimmen
Berichte mit einer IBCS-Checkliste prüfen
- Botschaft, Datenbasis und Diagrammwahl getrennt kontrollieren
- Notation für Szenarien und Abweichungen auf Konsistenz prüfen
- Skalierung, Einheiten und Beschriftungen vergleichen
- Chart-Junk, redundante Legenden und unnötige Farben identifizieren
- Tabellenstruktur, Hierarchien und Abweichungsspalten bewerten
- Behauptungen und sichtbare Daten auf Widerspruchsfreiheit prüfen
- Verbesserungen nach Wirkung und Umsetzungsaufwand priorisieren
- Einen Bericht mit einer strukturierten IBCS-Review-Checkliste bewerten
- Ergebnisse im Peer-Review vergleichen und begründete Korrekturen umsetzen
IBCS und ISO 24896 im Jahr 2026 einordnen
- IBCS Standards 2.0 als aktuelle Weiterentwicklung berücksichtigen
- Notation und Composition als ergänzende Bestandteile unterscheiden
- ISO 24896:2026 als veröffentlichten internationalen Notationsstandard einordnen
- Bezug der ISO-Notation zu UNIFY und CHECK innerhalb von SUCCESS verstehen
- Anwendungsbereich für Berichte, Präsentationen und analytische Dashboards berücksichtigen
- IBCS als weiterführende Gestaltungspraxis über reine Notationsanforderungen hinaus einordnen
- Organisationsweite Einführung über verbindliche Regeln, Vorlagen und Reviews absichern
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Microsoft Excel
- Diagramme erstellen und formatieren können
- Grundkenntnisse in Formeln, Zellbezügen und bedingter Formatierung
- Grundverständnis für Kennzahlen und Vergleiche wie Ist, Plan, Forecast und Vorjahr
- Keine IBCS-Vorkenntnisse erforderlich
Software und Dateien:
- Aktuelle, von der Organisation freigegebene Desktop-Version von Microsoft Excel für Microsoft 365
- Zugriff auf die bereitgestellten Excel-Übungsdateien
- Zugriff auf den interaktiven IBCS-Diagrammwähler von Frank Zeitz
- Internetverbindung, sofern Musterdiagramme des Diagrammwählers aus einer externen Quelle geladen werden
- Lokale Schreibrechte zum Speichern eigener Arbeitsstände und Vorlagen
Hinweise zur Vorbereitung:
- Excel muss vor Seminarbeginn installiert und auf Funktionsfähigkeit geprüft worden sein
- Die Funktionen XVERWEIS und BILD sollten in der eingesetzten Excel-Version verfügbar sein, wenn der interaktive Diagrammwähler vollständig genutzt werden soll
- Unternehmensvorlagen oder anonymisierte Berichtsbeispiele können für Vergleich und Transfer bereitgestellt werden
- Gewünschte fachliche Schwerpunkte sollten bei Bedarf vorab priorisiert werden
End-to-End-Fallstudie und Transfer
- Ausgangsdaten und Managementfrage analysieren
- Kernaussage definieren und Berichtselemente auswählen
- Diagrammempfehlung mit dem interaktiven IBCS-Diagrammwähler prüfen
- Diagramme und Tabellen in Excel umsetzen
- Notation, Skalierung, Beschriftung und Titel vereinheitlichen
- Elemente zu einer Managementseite zusammenführen
- Ergebnis mit der IBCS-Checkliste und im Peer-Review kontrollieren
- Einen Excel-Rohbericht zu einer aussageorientierten IBCS-Berichtsseite weiterentwickeln
- Den interaktiven IBCS-Diagrammwähler als Übungs- und Entscheidungshilfe einsetzen
- Ergebnis auf Aussage, Konsistenz, Verständlichkeit und Aktualisierbarkeit prüfen
Introduction to DIN 5008 – Professional Business Documents in Microsoft Word(Stand: 26 Juni 2026)
Understanding the purpose of DIN 5008
- Define DIN 5008 as a German standard for writing and layout rules in text and information processing
- Distinguish between content quality, language style and formal document presentation
- Understand where DIN 5008 is commonly applied in business and administrative communication
- Recognise that the standard supports consistency, readability and efficient document processing
- Differentiate recommendations in DIN 5008 from legal requirements and internal company rules
- Place the current published edition DIN 5008:2020-03 and its correction from July 2020 in the 2026 context
- Compare two business documents and identify differences in structure, readability and professional appearance
- Classify selected requirements as DIN guidance, legal information or corporate design
Recognising the structure of a German business letter
- Identify the main components of a formal business letter
- Distinguish letterhead, sender line, address field, date, subject line, salutation, body, closing, signature and enclosure note
- Understand the functional role of the address field for window envelopes
- Compare Form A and Form B and select the appropriate layout
- Use fixed document areas instead of manual spacing
- Consider mandatory company information separately from DIN layout recommendations
- Label the components of a sample business letter
- Choose between Form A and Form B for two different letterhead designs
Setting up the page correctly in Microsoft Word
- Set the measurement unit to centimetres
- Configure page size, orientation and suitable margins
- Use paragraph settings, tab stops and alignment instead of repeated spaces
- Set a readable basic font and controlled paragraph spacing
- Use headers and footers for recurring company information
- Check whether the document remains stable when text is added or removed
- Create a new Word document with a DIN-oriented business-letter layout
- Set margins, paragraph formatting and the basic document structure
- Test the layout with a longer paragraph and a second page
Formatting the address field, date and subject line
- Write the recipient address without unnecessary blank lines
- Place delivery instructions such as “Personal” or “Confidential” in the correct area
- Use complete and unambiguous date formats
- Write a concise subject line without the introductory word “Subject” or “Betreff”
- Use emphasis deliberately and omit a final full stop in the subject line
- Keep address, date and subject visually distinct without decorative over-formatting
- Correct an incorrectly formatted address block
- Rewrite several ambiguous dates
- Improve an unclear or over-formatted subject line
Writing salutation, body text and closing consistently
- Use an appropriate formal salutation and punctuation
- Structure the body into short, logical paragraphs
- Use lists where they improve clarity
- Write times, numbers, telephone numbers and other data consistently
- Use a closing formula without a comma in German business correspondence
- Provide sufficient space for a signature and place enclosure notes clearly
- Avoid informal additions that weaken the formal structure
- Revise a poorly structured business letter
- Correct salutation, paragraph structure, closing and enclosure information
- Check whether important information can be found quickly
Using Word styles and templates efficiently
- Distinguish direct formatting from paragraph and character styles
- Create styles for recurring document elements
- Use themes and corporate fonts without compromising the formal structure
- Store recurring text as Quick Parts or AutoText
- Save a tested business letter as a Word template
- Protect fixed layout elements while keeping variable content easy to replace
- Use clear file names and versioning for reusable templates
- Create styles for the subject line, body text and enclosure note
- Save a reusable closing block
- Convert the completed letter into a Word template
Controlling multi-page letters and page breaks
- Recognise widows, orphans and unsuitable page breaks
- Use Keep with next, Keep lines together and Widow/Orphan control
- Insert intentional page breaks where necessary
- Keep headings, signatures and enclosure information together appropriately
- Use page numbers and continuation information for longer correspondence
- Avoid solving layout problems by arbitrarily shrinking fonts or margins
- Correct a letter with a single isolated line on the second page
- Compare text revision, paragraph controls and manual page breaks
Creating personalised letters with Mail Merge
- Understand the main document, recipient list and merge fields
- Prepare a clean Excel recipient list with clear column headings
- Connect the Word document to an existing data source
- Insert address and salutation fields with controlled line breaks
- Preview multiple records and identify missing or unusually long values
- Finish the merge as individual documents before printing or exporting
- Keep the merge template and generated output as separate files
- Connect the business letter to a prepared Excel list
- Insert recipient and salutation fields
- Preview several records and create the merged letters
Comparing German and English business-letter conventions
- Distinguish a standardised German DIN layout from more flexible English-language conventions
- Compare address placement and window-envelope logic
- Compare subject-line usage and date formats
- Recognise regional differences in salutation punctuation
- Compare closing punctuation in German and English correspondence
- Avoid transferring English conventions directly into a German DIN-oriented letter
- Apply the required convention according to language, recipient and organisation
- Compare one German and one English business letter
- Identify which differences are language conventions and which are DIN layout rules
Checking and finalising the document
- Use Word Editor for spelling, grammar and language checks
- Verify address, date, subject, salutation, closing and enclosures
- Check margins, page breaks and signature space in Print Preview
- Confirm that headers, footers and company information are complete
- Save the editable Word file and export a final PDF
- Distinguish a working document, template and final distribution copy
- Apply a short quality checklist before sending
- Review the completed document with a quality checklist
- Correct the remaining layout and consistency issues
- Save the template and create a final PDF version
DIN 5008 and Microsoft Word in 2026
- Use DIN 5008:2020-03 with Correction 1:2020-07 as the current published reference
- Recognise that announced revisions do not automatically replace the currently published standard
- Use an up-to-date organisation-approved Microsoft 365 desktop version of Word
- Allow for differences between Windows, macOS, language settings and update channels
- Separate DIN guidance from corporate templates and legal disclosure requirements
- Consult the original standard when exact formal compliance must be verified
Prerequisites and training environment
Required prior knowledge:
- Basic experience with Microsoft Word
- Ability to create, save and edit documents
- Basic familiarity with text and paragraph formatting
- No previous knowledge of DIN 5008 required
Software and files:
- An up-to-date organisation-approved desktop version of Microsoft Word for Microsoft 365
- Excel for the short Mail Merge exercise
- Access to the provided Word and Excel exercise files
- Local write permissions for working copies, templates and PDF exports
Preparation:
- Word and Excel must be installed and tested before the seminar
- The Word interface may be English or German; menu differences will be explained where necessary
- Corporate fonts, logos and existing letter templates may be provided for comparison
- Organisation-specific legal and corporate-design requirements should be known where possible
Practical project and transfer
- Set up a DIN-oriented business letter in Word
- Apply a clear address field, date, subject, salutation and closing
- Use styles and reusable document elements
- Control page breaks and final layout
- Save the result as a reusable template
- Create a short personalised version with Mail Merge
- Export and review the final PDF
- Develop one complete business-letter template from an inconsistent source document
- Review the result for structure, readability, consistency and reusability
Microsoft Excel – Aufbauwissen, Analysen und professionelle Auswertungen(Stand: 18. August 2026)
Grundeinstellungen bewusst einsetzen
- Die Systematik der Excel-Grundeinstellungen verstehen
- Wichtige Optionen für Berechnung, Bearbeitung und Anzeige einordnen
- Grundeinstellungen passend zum eigenen Arbeitsablauf anpassen
- Auswirkungen von Einstellungen auf Arbeitsmappen und Zusammenarbeit unterscheiden
- Eine vorhandene Excel-Umgebung prüfen und sinnvoll konfigurieren
- Typische Ursachen für unerwartetes Verhalten über die Optionen nachvollziehen
Formeln, Funktionen und Bezugsarten sicher kombinieren
- Einfache und verschachtelte Funktionen strukturiert aufbauen
- Funktionen aus Logik, Nachschlagen und Verweisen, Statistik, Text und Datum kombinieren
- Aktuelle Matrixfunktionen für dynamische Ergebnisse einsetzen
- Relative, absolute und gemischte Bezüge gezielt verwenden
- Bereichsnamen in Formeln und Funktionen einsetzen
- Komplexere Formeln lesbar und prüfbar gestalten
- Eine mehrstufige Auswertung aus mehreren Funktionskategorien entwickeln
- Eine fehleranfällige Formel mit passenden Bezugsarten stabilisieren
- Eine dynamische Ergebnisliste mit Matrixfunktionen aufbauen
Arbeitsblätter und Arbeitsmappen zusammenführen
- Tabellen und Arbeitsmappen sinnvoll organisieren
- Bezüge zwischen Arbeitsblättern und Arbeitsmappen erstellen
- 3D-Bezüge für gleichartig aufgebaute Tabellen einsetzen
- Daten nach Position oder Rubrik konsolidieren
- Gliederungen für umfangreiche Auswertungen erstellen und bedienen
- Risiken externer Verknüpfungen erkennen
- Monatsblätter zu einer Jahresübersicht zusammenführen
- Mehrere unterschiedlich aufgebaute Bereiche nach Rubrik konsolidieren
- Eine umfangreiche Tabelle mit einer Gliederung übersichtlich strukturieren
Was-wäre-wenn-Analysen durchführen
- Mit der Zielwertsuche einen benötigten Eingabewert bestimmen
- Datentabellen für Berechnungen mit einer oder zwei veränderlichen Größen einsetzen
- Ergebnisse von Varianten übersichtlich vergleichen
- Grenzen der Verfahren und geeignete Einsatzfälle unterscheiden
- Einen erforderlichen Absatz- oder Kostenwert mit der Zielwertsuche ermitteln
- Auswirkungen mehrerer Annahmen in einer Datentabelle gegenüberstellen
Eingaben, Zahlen und Ergebnisse professionell gestalten
- Benutzerdefinierte Zahlenformate für fachlich passende Darstellungen erstellen
- Gültigkeitsregeln für kontrollierte Dateneingaben festlegen
- Eingabehinweise und verständliche Fehlermeldungen verwenden
- Bedingte Formatierungen mit Regeln und Formeln definieren
- Gestaltung gezielt als Orientierung und nicht als Dekoration einsetzen
- Ein passendes Zahlenformat für einen realistischen Anwendungsfall entwickeln
- Eine Eingabespalte mit Datenüberprüfung absichern
- Auffällige Werte mit einer formelbasierten bedingten Formatierung kennzeichnen
Diagramme für klare Aussagen entwickeln
- Diagrammtypen nach Aussage und Datenstruktur auswählen
- Erweiterte Diagrammoptionen gezielt einsetzen
- Datenreihen, Achsen, Beschriftungen und Hervorhebungen abstimmen
- Komplexere Diagramme aus mehreren Datenreihen erstellen
- Überladene oder missverständliche Darstellungen vermeiden
- Für unterschiedliche Fragestellungen geeignete Diagrammtypen auswählen
- Ein vorhandenes Diagramm auf seine Kernaussage reduzieren
- Ein kombiniertes Diagramm mit sinnvoll abgestimmten Achsen erstellen
Datenlisten strukturiert auswerten
- Datenlisten als klare, auswertbare Datensätze aufbauen
- Mehrstufig sortieren und Sortierregeln nachvollziehen
- AutoFilter für schnelle Auswertungen einsetzen
- Mit dem Spezialfilter komplexere Kriterien abbilden
- Dynamische beziehungsweise intelligente Tabellen erstellen
- Strukturierte Verweise und automatische Erweiterungen nutzen
- Eine uneinheitliche Liste in eine intelligente Tabelle überführen
- Eine mehrstufige Sortierung und einen gezielten Filter anwenden
- Eine komplexere Auswahl mit einem Kriterienbereich und Spezialfilter erstellen
Pivot-Tabellen und Pivot-Charts flexibel einsetzen
- Pivot-Tabellen aus strukturierten Daten erstellen
- Felder sinnvoll in Zeilen, Spalten, Werte und Filter einordnen
- Ergebnisberechnungen und unterschiedliche Darstellungen der Werte verwenden
- Berechnete Felder und Elemente einordnen und gezielt einsetzen
- Datenschnitte und Zeitachsen für interaktive Filterungen nutzen
- Pivot-Charts aus einer Auswertung ableiten
- Formatierung und Aktualisierung dauerhaft stabil gestalten
- Eine Datenliste schrittweise zu einer aussagekräftigen Pivot-Auswertung verdichten
- Dieselbe Kennzahl mit unterschiedlichen Ergebnisberechnungen darstellen
- Eine interaktive Auswertung mit Datenschnitt, Zeitachse und Pivot-Chart aufbauen
Abschluss und Transfer
- Geeignete Werkzeuge für typische Excel-Aufgaben unterscheiden
- Formeln, intelligente Tabellen, Diagramme und Pivot-Tabellen sinnvoll zusammenspielen lassen
- Checkliste für stabile und nachvollziehbare Arbeitsmappen
- Offene Fragen und individuelle Anwendungsszenarien
- Eine eigene Excel-Aufgabe analysieren und den passenden Lösungsweg skizzieren
Microsoft Excel – Expertenwissen und professionelle Datenanalyse in 2 Tagen(Stand: 11. August 2026)
Daten für professionelle Auswertungen vorbereiten
- Daten aus Arbeitsmappen, Textdateien und anderen strukturierten Quellen übernehmen
- Datenbereiche auf Vollständigkeit, Datentypen und eindeutige Überschriften prüfen
- Große Tabellen effizient navigieren und bearbeiten
- Ungeeignete Leerzeilen, verbundene Zellen und Zwischensummen in Quelldaten erkennen
- Datenaufbereitung mit klassischen Excel-Werkzeugen und Power Query voneinander abgrenzen
- Auswertbare Datenstrukturen für Formeln, PivotTables und Diagramme schaffen
- Eine uneinheitliche Rohdatenliste prüfen und für die Auswertung vorbereiten
- Typische Strukturfehler erkennen und systematisch korrigieren
Große Datenlisten effizient steuern
- Mehrstufig sortieren und benutzerdefinierte Sortierreihenfolgen einsetzen
- AutoFilter und erweiterte Filterkriterien gezielt verwenden
- Datenbereiche in dynamische beziehungsweise intelligente Tabellen umwandeln
- Strukturierte Verweise und automatisch erweiterte Bereiche einsetzen
- Mehrstufige Teilergebnisse fachlich korrekt ermitteln
- Geeignete Methoden für Filterung, Gruppierung und Verdichtung auswählen
- Eine große Datenliste nach mehreren Kriterien sortieren und filtern
- Die Liste in eine intelligente Tabelle überführen
- Mehrstufige Teilergebnisse für eine gruppierte Auswertung erzeugen
PivotTables und PivotCharts für flexible Analysen einsetzen
- PivotTables aus strukturierten Datenquellen erstellen
- Felder passend in Zeilen, Spalten, Werte und Filter einordnen
- Werte zusammenfassen und als Anteil, Differenz oder laufendes Ergebnis darstellen
- Gruppierungen für Datums- und Zahlenfelder verwenden
- Datenschnitte und Zeitachsen für interaktive Filterungen einsetzen
- PivotCharts aus einer Analyse ableiten
- Aktualisierung, Layout und Formatierung dauerhaft stabil gestalten
- Eine umfangreiche Liste zu einer mehrstufigen Pivot-Auswertung verdichten
- Dieselbe Kennzahl mit unterschiedlichen Ergebnisberechnungen zeigen
- Eine interaktive Auswertung mit Datenschnitt, Zeitachse und PivotChart erstellen
Komplexe Berechnungen strukturiert entwickeln
- Mehrstufige Formeln aus fachlichen Teilschritten aufbauen
- Relative, absolute und gemischte Bezüge gezielt kombinieren
- Bereichsnamen und benannte Formeln für verständliche Berechnungen einsetzen
- Funktionen aus Logik, Nachschlagen, Statistik, Text und Datum verbinden
- LET für lesbarere und effizientere Formeln verwenden
- LAMBDA und wiederverwendbare Berechnungslogik im Überblick einordnen
- Eine komplexe Berechnung in nachvollziehbare Teilschritte zerlegen
- Wiederholte Ausdrücke mit LET vereinfachen
- Eine Formel mit Bereichsnamen dokumentierbarer gestalten
Moderne dynamische Arrayfunktionen nutzen
- Spill-Verhalten und dynamische Ergebnisbereiche verstehen
- FILTER, EINDEUTIG und SORTIEREN für dynamische Auswahllisten einsetzen
- XVERWEIS und XMATCH für robuste Suchlogik verwenden
- WAHLSPALTEN, ÜBERNEHMEN und WEGLASSEN zur gezielten Bereichsauswahl einordnen
- VSTAPELN und HSTAPELN für zusammengesetzte Ausgaben einsetzen
- MAP, REDUCE und weitere arrayorientierte Funktionen im Überblick einordnen
- Fehler durch blockierte Überlaufbereiche vermeiden
- Eine dynamische gefilterte Ergebnisliste erstellen
- Mehrere Such- und Auswahlkriterien kombinieren
- Eine bisher kopierte Hilfsspaltenlogik durch eine dynamische Formel ersetzen
Plausibilität, Fehler und Eingaben kontrollieren
- Formelauswertung, Überwachungsfenster und Fehlerüberprüfung einsetzen
- Vorgänger- und Nachfolgerzellen nachvollziehen
- Typische Fehlerwerte unterscheiden und gezielt behandeln
- Plausibilitätsprüfungen mit Kontrollsummen und Vergleichslogik aufbauen
- Datenüberprüfung für kontrollierte Eingaben verwenden
- Abhängige oder dynamische Auswahllisten einordnen
- Formularsteuerelemente für interaktive Eingaben einsetzen
- Eine fehlerhafte Berechnung systematisch analysieren
- Eine Eingabezelle mit Gültigkeitsregel und verständlicher Fehlermeldung absichern
- Eine Kontrollrechnung für eine bestehende Auswertung ergänzen
Tag 1 zusammenführen und dokumentieren
- Datenquelle, Berechnung und Auswertung klar voneinander trennen
- Benennungen und Strukturen für die weitere Bearbeitung vereinheitlichen
- Zwischenergebnisse kontrollieren und dokumentieren
- Arbeitsmappe für die mehrdimensionale Analyse am zweiten Tag vorbereiten
- Eine vorhandene Arbeitsmappe nach Daten, Logik und Ausgabe strukturieren
- Eine kurze Prüfliste für die eigene Datei anwenden
Mehrdimensionale Berechnungen über Arbeitsblätter aufbauen
- Gleichartig strukturierte Arbeitsblätter für wiederkehrende Perioden oder Einheiten organisieren
- 3D-Formelbezüge über mehrere Tabellenblätter definieren
- Blattbereiche kontrolliert erweitern und reduzieren
- Grenzen und Risiken von 3D-Bezügen erkennen
- Alternative Datenmodelle für unterschiedlich strukturierte Quellen einordnen
- Monats- oder Bereichsblätter über einen 3D-Bezug zusammenfassen
- Die Auswirkungen eines zusätzlich eingefügten Arbeitsblatts prüfen
- Eine fehleranfällige 3D-Struktur analysieren
Arbeitsblätter im Gruppenmodus bearbeiten
- Mehrere Arbeitsblätter gezielt gruppieren
- Identische Eingaben und Formatierungen gleichzeitig vornehmen
- Gruppierung sicher wieder aufheben
- Unbeabsichtigte Änderungen an mehreren Blättern vermeiden
- Geeignete Einsatzfälle von riskanten Dauergruppierungen unterscheiden
- Mehrere gleichartige Arbeitsblätter gemeinsam bearbeiten
- Eine kontrollierte Änderung durchführen und anschließend die Gruppierung prüfen
Daten nach Position und Rubrik konsolidieren
- Konsolidierung nach Position für identisch aufgebaute Bereiche einsetzen
- Konsolidierung nach Rubrik für unterschiedlich angeordnete Beschriftungen verwenden
- Verknüpfungen zu Quelldaten einordnen
- Beschriftungen, Quellen und Aggregationsfunktionen korrekt auswählen
- Konsolidierung gegenüber PivotTable und Power Query abgrenzen
- Mehrere gleichartige Tabellen nach Position konsolidieren
- Abweichend angeordnete Tabellen nach Rubrik zusammenführen
- Für einen Anwendungsfall die geeignetste Zusammenführungsmethode begründen
Zielwerte und Sensitivitäten analysieren
- Mit der Zielwertsuche einen erforderlichen Eingabewert bestimmen
- Datentabellen mit einer veränderlichen Größe aufbauen
- Datentabellen mit zwei veränderlichen Größen für Sensitivitätsanalysen einsetzen
- Ergebnisse fachlich interpretieren und übersichtlich darstellen
- Berechnungsaufwand großer Datentabellen berücksichtigen
- Einen benötigten Absatz-, Preis- oder Kostenwert mit der Zielwertsuche bestimmen
- Die Auswirkungen zweier Annahmen in einer Sensitivitätsmatrix vergleichen
Alternative Entwicklungen mit Szenarien vergleichen
- Szenarien für unterschiedliche Annahmen anlegen
- Veränderbare Zellen und Ergebniszellen sinnvoll auswählen
- Best Case, Basisszenario und Worst Case nachvollziehbar dokumentieren
- Szenarien wechseln und Auswirkungen vergleichen
- Szenarioberichte erstellen und interpretieren
- Szenario-Manager gegenüber Datentabellen abgrenzen
- Drei fachlich plausible Szenarien für ein Modell erstellen
- Ergebnisse in einem Szenariobericht gegenüberstellen
- Annahmen und Resultate auf Konsistenz prüfen
Ergebnisse mit Formatvorlagen und Layout strukturieren
- Zellformatvorlagen für wiederkehrende Bedeutungen einsetzen
- Eigene Formatvorlagen und Mustervorlagen erstellen
- Eingaben, Berechnungen und Ergebnisse visuell unterscheidbar machen
- Seitenlayout, Druckbereiche und wiederkehrende Drucktitel steuern
- Gliederungen für umfangreiche Auswertungen verwenden
- Gestaltung als Orientierung statt als Dekoration einsetzen
- Eine uneinheitliche Arbeitsmappe mit konsistenten Formatvorlagen überarbeiten
- Einen druckbaren Ergebnisbereich mit wiederkehrenden Überschriften einrichten
- Detailbereiche über eine Gliederung steuerbar machen
Bedingte Formatierungen als Analysewerkzeug einsetzen
- Regeln für Wertebereiche, Rangfolgen und Abweichungen festlegen
- Formelbasierte bedingte Formatierungen entwickeln
- Regelreihenfolge und Anwendungsbereiche kontrollieren
- Doppelte oder widersprüchliche Regeln bereinigen
- Farben, Datenbalken und Symbole zielgerichtet verwenden
- Fehlinterpretationen durch ungeeignete Skalen vermeiden
- Abweichungen und kritische Werte mit einer formelbasierten Regel hervorheben
- Eine bestehende Regelstruktur analysieren und vereinfachen
Diagramme für belastbare Aussagen entwickeln
- Diagrammtypen nach Fragestellung und Datenstruktur auswählen
- Datenreihen, Kategorien und Achsen fachlich korrekt aufbauen
- Kombinationsdiagramme und Sekundärachsen kontrolliert einsetzen
- Dynamische Tabellen als aktualisierbare Diagrammquelle nutzen
- Beschriftungen und Hervorhebungen auf die Kernaussage reduzieren
- Missverständliche Skalierungen und überladene Darstellungen vermeiden
- Für zwei unterschiedliche Fragestellungen geeignete Diagrammtypen auswählen
- Ein vorhandenes Diagramm auf Aussage, Skalierung und Lesbarkeit prüfen
- Eine aktualisierbare Diagrammquelle auf Basis einer intelligenten Tabelle verwenden
Excel-Expertenwissen im Jahr 2026 einordnen
- Moderne Formeln und dynamische Arrays als Standard für flexible Auswertungen einordnen
- PivotTables, Power Query und Formeln nach Aufgabenstellung voneinander abgrenzen
- Copilot-Unterstützung für Analyse, Formeln und Bearbeitung im Überblick einordnen
- KI-gestützte Änderungen kontrollieren und fachlich überprüfen
- Funktionsumfang, Lizenzierung und Verfügbarkeit in unterschiedlichen Microsoft-365-Umgebungen berücksichtigen
Praxisprojekt und Transfer
- Datenstruktur, Berechnung, Analyse und Darstellung zu einem Gesamtmodell verbinden
- Geeignete Werkzeuge für unterschiedliche Teilaufgaben auswählen
- Plausibilitätskontrollen und Dokumentation ergänzen
- Arbeitsmappe anhand einer Qualitätscheckliste prüfen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien bearbeiten
- Eine bereitgestellte Datenbasis zu einer nachvollziehbaren Expertenauswertung entwickeln
- Mindestens eine moderne Formel, eine Pivot-Auswertung und eine Was-wäre-wenn-Analyse einsetzen
- Ergebnisse mit geeigneter Formatierung oder einem Diagramm präsentieren
- Modell in gemeinsamer Review auf Stabilität, Verständlichkeit und Wartbarkeit prüfen
Microsoft Power Query - Einführung über 2 Tage(Stand: 2. Juni 2026)
Einstieg und Zielbild
- Vorstellung und Erwartungsabfrage
- Typische Probleme:
- „Excel funktioniert nicht mehr“
- „Zu viele manuelle Schritte“
- Einordnung: Power Query = ETL, nicht Excel-Ersatz
Grundprinzipien von Power Query
- Oberfläche und Aufbau
- Abfragen versus Tabellen
- Schritte-Logik (Applied Steps)
- Vorschau versus Ergebnis
- Erste einfache Abfrage laden
- Schritte nachvollziehen
Daten importieren
- Excel, CSV und Ordner, einschließlich „Aus Ordner“
- Web und Datenbanken im Überblick
- Strukturprobleme beim Import erkennen
- Mehrere Dateien aus einem Ordner zusammenführen
- Typische Fehler analysieren
Daten säubern
- Spalten entfernen oder gezielt auswählen
- Datentypen richtig setzen
- Fehler erkennen und behandeln
- Duplikate und leere Werte bearbeiten
- Spalten teilen und zusammenführen
Reihenfolge der Schritte:
- Struktur
- Datentypen
- Inhalte
- Eine „kaputte“ Excel-Liste in eine saubere Tabelle verwandeln
- Pivotieren und entpivotieren
- Gruppieren und aggregieren
- Sortieren und filtern
- Eine Kreuztabelle in eine normalisierte Tabelle überführen
Tabellen kombinieren
- Append (Anhängen)
- Merge (Join)
Join-Arten:
- Inner
- Left Outer
- Right Outer
- Full Outer
- Anti Joins
- Teilnehmerliste versus Anwesenheitsliste
Erweiterte Transformationen
- Benutzerdefinierte Spalten
- Bedingte Logik
- Datum und Zeit
- Textfunktionen
- Geschäftslogik in Daten umsetzen
Fortgeschrittene Themen, praxisnah
- Arbeiten mit mehreren Abfragen
- Referenzen versus Duplikate
- Parameter, optional
- Performance-Grundlagen
Einblick in M, ohne Overengineering
- Was passiert im Hintergrund?
- Aufbau einer M-Abfrage
- Kleine Anpassungen verstehen, ohne Programmieren lernen zu müssen
- Eine kleine M-Anpassung nachvollziehen
End-to-End-Szenario
- Rohdaten → Transformation → fertige Tabelle
- Best Practices
- Gemeinsamer „Mini-Prozess“
Abschluss und Transfer
- Checkliste für den Alltag:
- Wann Power Query?
- Wann nicht?
- Typische nächste Schritte mit Power BI und Automatisierung
Microsoft Project – Einstieg in 2 Tagen(Stand: 18. August 2026)
Einstieg und Planungslogik
- Microsoft Project Desktop im Microsoft-365-Umfeld einordnen
- Aufbau der Oberfläche und zentrale Ansichten kennenlernen
- Automatisch und manuell geplante Vorgänge unterscheiden
- Wichtige Grundeinstellungen für neue Projekte prüfen
- Projektinformationen und Planungsrichtung festlegen
- Eine neue Projektdatei mit passenden Grundeinstellungen anlegen
- Zwischen wichtigen Ansichten wechseln und deren Aussage einordnen
Projektkalender und Arbeitszeiten einrichten
- Projektbeginn und Planungsrichtung festlegen
- Standardkalender, Projektkalender und individuelle Arbeitszeiten unterscheiden
- Wochenenden, Feiertage und abweichende Arbeitszeiten abbilden
- Auswirkungen von Kalendern auf Vorgangstermine nachvollziehen
- Einen projektspezifischen Kalender mit Feiertagen und Ausnahmen erstellen
- Terminverschiebungen durch unterschiedliche Arbeitszeiten analysieren
Projektstruktur und Vorgangsliste aufbauen
- Vorgänge erfassen, übernehmen und bearbeiten
- Phasen mit Sammelvorgängen strukturieren
- Gliederungsebenen sinnvoll einsetzen
- Dauern realistisch erfassen
- Meilensteine als Entscheidungspunkte und Ergebnisse abbilden
- Projektstruktur und Ablaufplanung voneinander unterscheiden
- Eine ungeordnete Vorgangsliste in eine nachvollziehbare Projektstruktur überführen
- Phasen, Arbeitspakete und Meilensteine anlegen
Vorgänge logisch verknüpfen
- Ende-Anfang-, Anfang-Anfang-, Ende-Ende- und Anfang-Ende-Beziehungen einordnen
- Zeitabstände und Überlappungen verwenden
- Parallele Projektphasen modellieren
- Vorgangspfade und Auswirkungen von Änderungen sichtbar machen
- Unnötige Datumsfixierungen vermeiden
- Eine Vorgangsliste ausschließlich über fachliche Abhängigkeiten terminieren
- Parallele Abläufe sowie Vor- und Nachlaufzeiten abbilden
- Die Auswirkungen einer Terminänderung über den Vorgangspfad verfolgen
Termine steuern, ohne den Plan zu blockieren
- Stichtage für wichtige Zieltermine einsetzen
- Flexible, halbflexible und feste Termineinschränkungen unterscheiden
- Warnungen und Terminkonflikte interpretieren
- Fristen abbilden, ohne unnötig feste Termine zu erzeugen
- Ansichten filtern und für Terminfragen anpassen
- Einen Zieltermin zunächst als Stichtag und anschließend als Einschränkung testen
- Die unterschiedlichen Auswirkungen auf den Terminplan vergleichen
- Eine eigene Terminansicht mit relevantem Filter erstellen
Ansichten und Darstellungen anpassen
- Tabellen, Spalten, Filter und Gruppen kombinieren
- Eigene Ansichten für unterschiedliche Fragestellungen erstellen
- Gantt-Diagramm und Zeitachse zielgerichtet gestalten
- Anpassungen in der globalen Vorlage einordnen
- Projektinformationen adressatengerecht reduzieren
- Eine kompakte Terminansicht für eine Projektbesprechung erstellen
- Wichtige Phasen und Meilensteine auf einer Zeitachse darstellen
Ressourcen anlegen und zuordnen
- Arbeits-, Material- und Kostenressourcen unterscheiden
- Ressourcen mit Verfügbarkeit und Kalendern anlegen
- Ressourcen Vorgängen gezielt zuordnen
- Einzelressourcen und Ressourcengruppen verwenden
- Ressourceneinsatz in geeigneten Ansichten prüfen
- Eine Ressourcentabelle für Personen, Material und Kosten aufbauen
- Ressourcen zu Vorgängen zuordnen und die berechnete Arbeit kontrollieren
Vorgangsarten und Aufwandsteuerung verstehen
- Zusammenhang zwischen Dauer, Arbeit und Einheiten nachvollziehen
- Feste Dauer, feste Arbeit und feste Einheiten unterscheiden
- Aufwandsgesteuerte Planung einordnen
- Leistungsgesteuerte Terminplanung kontrolliert einsetzen
- Unerwartete Neuberechnungen erkennen und erklären
- Dieselbe Ressourcenänderung mit unterschiedlichen Vorgangsarten testen
- Berechnungsergebnisse für Dauer, Arbeit und Einheiten vergleichen
- Einen Vorgang mit fester Arbeit sinnvoll planen
Überlastungen erkennen und bearbeiten
- Ressourcenverfügbarkeit und Auslastung prüfen
- Überlastungen in Ressourcengrafik und Einsatzansichten erkennen
- Ursachen zeitlich und fachlich eingrenzen
- Zuordnungen, Termine oder Kapazitäten kontrolliert anpassen
- Teamplaner als ergänzende visuelle Ansicht einsetzen
- Eine gezielt erzeugte Ressourcenüberlastung analysieren
- Mehrere Lösungsvarianten vergleichen und die Auswirkungen auf den Projekttermin prüfen
Ressourcen projektübergreifend verwenden
- Ressourcenpool und gemeinsam genutzte Ressourcen einordnen
- Ressourcenpool anlegen und Projektdateien verbinden
- Änderungen und Zugriffsreihenfolge kontrollieren
- Projektübergreifende Auslastung auswerten
- Grenzen dateibasierter Mehrprojektplanung erkennen
- Zwei Projektdateien mit einem gemeinsamen Ressourcenpool verbinden
- Projektübergreifende Zuordnungen und Überlastungen prüfen
Kosten im Projektplan abbilden
- Standard- und Überstundensätze hinterlegen
- Material- und Kostenressourcen für unterschiedliche Kostenarten einsetzen
- Geplante Kosten berechnen und anzeigen
- Kosten auf Vorgangs-, Ressourcen- und Projektebene auswerten
- Kostenänderungen durch Termine und Ressourceneinsatz nachvollziehen
- Personal-, Material- und einmalige Kosten in einem Projektplan kombinieren
- Geplante Kosten in geeigneten Ansichten kontrollieren
Planungsstand mit Basisplänen sichern
- Zweck und Zeitpunkt eines Basisplans verstehen
- Basisplan für das Gesamtprojekt oder ausgewählte Vorgänge speichern
- Mehrere Basispläne verwalten
- Aktuelle Planung und genehmigten Planungsstand unterscheiden
- Voraussetzungen für aussagekräftige Abweichungen schaffen
- Einen abgestimmten Projektstand als Basisplan sichern
- Eine spätere Planänderung durchführen und erste Abweichungen sichtbar machen
Fortschritt erfassen und Abweichungen bewerten
- Statusdatum und Fortschrittslogik einsetzen
- Abgeschlossene, laufende und noch nicht begonnene Vorgänge aktualisieren
- Tatsächliche Anfangs- und Endtermine erfassen
- Fortschritt, Restdauer und Arbeit unterscheiden
- Termin-, Arbeits- und Kostenabweichungen auswerten
- Auswirkungen auf nachfolgende Vorgänge und Projektende prüfen
- Einen Projektstand zu einem festgelegten Statusdatum aktualisieren
- Verspätete und teilweise abgeschlossene Vorgänge erfassen
- Abweichungen gegenüber dem Basisplan analysieren
Berichte und Managementdarstellungen erstellen
- Vorhandene Berichte auswählen und anpassen
- Termin-, Ressourcen- und Kosteninformationen zielgruppengerecht darstellen
- Diagramme, Tabellen und Kennzahlen in Berichten kombinieren
- Gantt-Ansichten und Zeitachse für Statuskommunikation aufbereiten
- Detailtiefe an Projektteam und Management anpassen
- Einen kompakten Projektstatusbericht erstellen
- Meilensteine, Abweichungen und nächste Schritte für eine Statusbesprechung aufbereiten
Einordnung der Microsoft-Projektwerkzeuge 2026
- Microsoft Project Desktop für detaillierte Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung einordnen
- Microsoft Planner für kollaborative Aufgaben- und Projektarbeit abgrenzen
- Unterschied zwischen Project Desktop, Planner und Project Online verstehen
- Auswirkungen des angekündigten Endes von Project Online auf bestehende Umgebungen einordnen
- Geeignete Werkzeuge nach Komplexität, Zusammenarbeit und Steuerungsbedarf auswählen
Abschluss und Transfer
- Checkliste für einen belastbaren Projektplan
- Typische Planungsfehler erkennen und vermeiden
- Geeignete Ansichten für Planung, Steuerung und Bericht auswählen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien
- Ein eigenes Projektvorhaben von der Struktur bis zur Fortschrittskontrolle skizzieren
Microsoft Teams – Zusammenarbeit, Kommunikation und Besprechungen(Stand: 17. August 2026)
Orientierung und persönlicher Arbeitsbereich
- Aufbau der aktuellen Teams-Oberfläche
- Aktivitäten, Chats, Teams, Kalender und Apps im Zusammenspiel
- Teams und Kanäle sinnvoll sortieren und anheften
- Persönliche Einstellungen und Benachrichtigungen anpassen
- Mit mehreren Konten und Organisationen arbeiten
- Persönliche Navigation aufräumen
- Benachrichtigungen für den eigenen Arbeitsalltag sinnvoll einstellen
Teams und Kanäle strukturiert aufbauen
- Ein neues Team anlegen oder aus einer vorhandenen Gruppe beziehungsweise Vorlage erstellen
- Standard-, private und freigegebene Kanäle unterscheiden
- Kanäle nach Themen, Projekten oder Arbeitsprozessen gliedern
- Beiträge erstellen, beantworten und mit Reaktionen versehen
- @Erwähnungen gezielt und sparsam einsetzen
- E-Mails und externe Informationen in den Arbeitskontext übernehmen
- Ein kleines Projektteam mit geeigneter Kanalstruktur entwerfen
- Eine Ankündigung und eine nachvollziehbare Diskussion erstellen
Dateien gemeinsam bearbeiten und wiederfinden
- Dateien in Chats und Kanälen bereitstellen
- Gemeinsames Bearbeiten in Microsoft 365
- Versionen, Freigaben und Zugriffsrechte einordnen
- Dateien in Teams, OneDrive und SharePoint richtig zuordnen
- Nachrichten, Personen und Dateien mit Filtern wiederfinden
- Eine Datei im Kanal gemeinsam bearbeiten
- Eine ältere Version beziehungsweise den Ablageort nachvollziehen
- Eine Datei über Suche und Filter wiederfinden
Registerkarten, Notizen, Aufgaben und Listen
- Zusätzliche Inhalte als Registerkarten in einen Kanal integrieren
- Gemeinsame Notizen beziehungsweise Loop-Komponenten im Arbeitskontext nutzen
- Microsoft Planner für Aufgaben, Zuständigkeiten und Termine einsetzen
- Microsoft Lists für strukturierte Informationen verwenden
- Geeignete Einsatzfälle für Datei, Notiz, Aufgabe und Liste unterscheiden
- Eine Aufgabenübersicht mit Zuständigkeit und Fälligkeit anlegen
- Eine einfache gemeinsame Liste erstellen
- Eine passende Registerkarte in einen Kanal einbinden
Chat gezielt für direkte Kommunikation nutzen
- 1:1-Chat und Gruppenchat erstellen
- Nachrichten formatieren, beantworten, weiterleiten und speichern
- Dateien, Bilder und Links im Chat teilen
- Chatbereiche und Unterhaltungen übersichtlich organisieren
- Chat oder Kanal: den passenden Kommunikationsort wählen
- Verfügbarkeitsstatus, Arbeitsort und Statusmeldung pflegen
- Einen Gruppenchat für eine kurzfristige Abstimmung aufsetzen
- Eine wichtige Nachricht wiederfinden und in einen dauerhaften Arbeitskontext überführen
Onlinebesprechungen vorbereiten und durchführen
- Besprechungen im Teams-Kalender planen
- Teilnahmeoptionen und Rollen festlegen
- An einer Besprechung teilnehmen und Geräteinstellungen prüfen
- Bildschirm, Fenster und geeignete Inhalte sicher präsentieren
- Chat, Reaktionen, Handzeichen und weitere Besprechungsfunktionen einsetzen
- Notizen, Aufgaben und Besprechungszusammenfassungen einordnen
- Eine kurze Besprechung mit passenden Optionen planen
- Bildschirmfreigabe und Rollenwechsel kontrolliert durchführen
- Ergebnisse und nächste Schritte nach der Besprechung festhalten
Suchen, Aktivitäten verfolgen und Teams dauerhaft übersichtlich halten
- Microsoft Teams durchsuchen und Suchergebnisse eingrenzen
- Aktivitäten und erwähnungsbezogene Hinweise nachverfolgen
- Chats, Teams und Kanäle ordnen
- Nicht mehr benötigte Bereiche ausblenden oder archivieren
- Apps in der Navigation gezielt ein- und ausblenden
- Hilfe, Tastenkombinationen und Selbstlernangebote nutzen
- Eine konkrete Information aus Chat, Kanal und Datei suchen
- Den eigenen Teams-Arbeitsbereich für den täglichen Einsatz strukturieren
Abschluss und Transfer
- Checkliste für den Alltag:
- Wann Chat?
- Wann Kanalbeitrag?
- Wann Datei, Aufgabe oder Liste?
- Wann Besprechung?
- Persönliche nächste Schritte festlegen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien
- Ein eigenes Teams-Szenario vom Kommunikationsbedarf bis zur passenden Arbeitsstruktur skizzieren
Power Automate, Microsoft Forms und Lists – Prozesse in 2 Tagen automatisieren(Stand: 7. August 2026)
Zusammenspiel der Werkzeuge verstehen
- Microsoft Forms, Microsoft Lists und Power Automate im Microsoft-365-Umfeld einordnen
- Aufgaben von Erfassung, Speicherung und Automatisierung unterscheiden
- Typische Einsatzszenarien für Anmeldungen, Rückmeldungen, Anträge und Verwaltungsprozesse erkennen
- Geeignete Datenwege vom Formular bis zur Benachrichtigung skizzieren
- Grenzen einfacher Formulare und Listen frühzeitig berücksichtigen
- Eigene Anwendungsfälle sammeln und den drei Werkzeugen zuordnen
- Für einen ausgewählten Prozess Eingabe, Datenspeicher und Folgeaktionen bestimmen
Formulare mit Microsoft Forms aufbauen
- Formulare erstellen und sinnvoll gliedern
- Geeignete Fragetypen auswählen
- Pflichtfelder gezielt einsetzen
- Abschnitte und Verzweigungen für unterschiedliche Antwortwege verwenden
- Formulare gestalten, testen und freigeben
- Zielgruppen und Freigabeeinstellungen unterscheiden
- Eine Seminaranmeldung mit Kontaktdaten, Auswahlfeldern und Pflichtangaben erstellen
- Unterschiedliche Antwortwege mit einer Verzweigung abbilden
- Formular aus Sicht der ausfüllenden Person testen
Forms für Feedback, Quiz und unterschiedliche Zielgruppen nutzen
- Quiz und bewertete Fragen einordnen
- Antworten mit geeigneten Einstellungen begrenzen und prüfen
- Mehrsprachige Formulare vorbereiten
- Antworten in Forms auswerten
- Einzelergebnisse und zusammengefasste Auswertungen unterscheiden
- Ergebnisse für die weitere Verarbeitung bereitstellen
- Ein Feedbackformular mit Skalen, Auswahl- und Freitextfragen erstellen
- Eine Frage bewerten und die Ergebnisdarstellung prüfen
- Eine zweite Sprachfassung ergänzen
Microsoft Lists als strukturierten Datenspeicher einsetzen
- Microsoft Lists und SharePoint-Listen einordnen
- Listen neu erstellen oder aus Vorlagen aufbauen
- Spaltentypen nach fachlicher Bedeutung auswählen
- Pflichtfelder, Standardwerte und Auswahlmöglichkeiten festlegen
- Daten erfassen, bearbeiten und konsistent halten
- Unterschied zwischen Ansicht und gespeicherten Daten verstehen
- Eine Aufgabenliste mit Status, Zuständigkeit, Priorität und Fälligkeit erstellen
- Ungeeignete Spaltentypen erkennen und korrigieren
Listen mit Ansichten, Filtern und Sortierungen nutzbar machen
- Persönliche und öffentliche Ansichten unterscheiden
- Spalten ein- und ausblenden sowie sinnvoll anordnen
- Daten filtern, sortieren und gruppieren
- Listen-, Kalender- und weitere geeignete Darstellungen einsetzen
- Bedingte Formatierungen zur Orientierung verwenden
- Ansichten nach Arbeitsaufgabe und Zielgruppe gestalten
- Aus einer Aufgabenliste getrennte Ansichten für offene, überfällige und erledigte Aufgaben erstellen
- Eine Kalenderansicht für terminbezogene Einträge aufbauen
Lists für Teilnehmer- und Vorgangsverwaltung erweitern
- Personenfelder für Zuständigkeiten und Kontakte einsetzen
- Nachschlagefelder für Beziehungen zwischen Listen verwenden
- Dateianhänge und ergänzende Informationen verwalten
- Kontakt-, Kalender- und Verwaltungslisten aufbauen
- Listenformulare und Berechtigungen im Grundsatz einordnen
- Auswirkungen von Änderungen an Spalten auf nachgelagerte Flows berücksichtigen
- Eine Teilnehmerverwaltung mit Seminar, Status, Kontakt und Zuständigkeit aufbauen
- Eine zweite Liste über ein Nachschlagefeld anbinden
- Geeignete Ansichten für Organisation und Nachbereitung erstellen
Tag 1 zusammenführen und für die Automatisierung vorbereiten
- Formularfragen und Listenspalten aufeinander abstimmen
- Eindeutige Feldnamen und Datentypen festlegen
- Pflichtangaben und optionale Daten unterscheiden
- Testdaten für den nächsten Seminartag vorbereiten
- Seminaranmeldung und Teilnehmerliste fachlich aufeinander abstimmen
- Eine vollständige Testantwort erzeugen und die spätere Feldzuordnung vorbereiten
Cloud Flows und ihre Bausteine verstehen
- Power Automate im Zusammenspiel mit Microsoft 365 einordnen
- Automatisierte, sofortige und geplante Cloud Flows unterscheiden
- Trigger, Aktionen, Verbindungen und dynamische Inhalte verstehen
- Neuen Cloud-Flow-Designer und grundlegende Bearbeitungsschritte nutzen
- Standard- und Premium-Connectoren im Lizenzkontext einordnen
- Flow-Namen und Beschreibungen nachvollziehbar gestalten
- Einen einfachen automatisierten Cloud Flow erstellen
- Trigger und Aktion konfigurieren und einen Testlauf ausführen
- Ausführungsverlauf und Einzelschritte kontrollieren
Formularantworten in Power Automate verarbeiten
- Eine neue Forms-Antwort als Trigger verwenden
- Antwortdetails mit einer eigenen Aktion abrufen
- Dynamische Inhalte sicher den richtigen Feldern zuordnen
- Bedingungen für unterschiedliche Antwortwege einsetzen
- Bestätigungen und interne Benachrichtigungen versenden
- Leere oder optionale Antworten berücksichtigen
- Nach einer Formularabsendung automatisch eine Bestätigungsmail versenden
- Abhängig von einer Antwort unterschiedliche Nachrichtentexte erzeugen
- Testläufe mit mehreren Antwortvarianten durchführen
Forms-Antworten automatisch in Lists speichern
- Listenelemente aus Formularantworten erzeugen
- Forms-Fragen den passenden Listenspalten zuordnen
- Text, Auswahl, Datum und Personenangaben behandeln
- Datensätze anhand eindeutiger Merkmale wiederfinden
- Vorhandene Listenelemente aktualisieren
- Doppelte oder unvollständige Datensätze vermeiden
- Eine Seminaranmeldung automatisch in die Teilnehmerliste übernehmen
- Status und Eingangsdatum ergänzen
- Eine geänderte Anmeldung gezielt aktualisieren statt doppelt anzulegen
Bedingungen, Ausdrücke und Kontrolllogik einsetzen
- Bedingungen mit mehreren Kriterien aufbauen
- Und- und Oder-Logik nachvollziehbar verwenden
- Leere Werte und unterschiedliche Datentypen behandeln
- Einfache Ausdrücke für Text, Datum und Vergleiche einsetzen
- Verzweigungen übersichtlich halten
- Unnötig komplexe Flow-Strukturen vermeiden
- Anmeldungen abhängig von Thema oder Teilnehmerstatus unterschiedlich verarbeiten
- Ein Datum für Benachrichtigung und Listeneintrag passend formatieren
- Eine unübersichtliche Bedingung in nachvollziehbare Schritte zerlegen
Genehmigungen und Freigaben abbilden
- Genehmigungsaktionen in Power Automate einordnen
- Genehmigen und Ablehnen mit nachvollziehbaren Ergebnissen verarbeiten
- Einstufige und mehrstufige Freigaben unterscheiden
- Genehmigende Personen und benötigte Informationen festlegen
- Ergebnis, Kommentar und Verlauf weiterverarbeiten
- Status in Microsoft Lists aktualisieren
- Einen Urlaubs- oder Beschaffungsantrag zur Genehmigung senden
- Listenstatus nach Genehmigung oder Ablehnung automatisch aktualisieren
- Antragstellende Person über das Ergebnis informieren
Fehler finden und Flows stabilisieren
- Flow-Checker und Ausführungsverlauf einsetzen
- Fehlerhafte Trigger, Verbindungen und Feldzuordnungen erkennen
- Ein- und Ausgaben einzelner Aktionen prüfen
- Fehlerbehandlung mit geeigneten Ausführungseinstellungen einordnen
- Änderungen testen, dokumentieren und kontrolliert veröffentlichen
- Besitz, Verbindungen und Abhängigkeiten eines Flows berücksichtigen
- Einen bewusst fehlerhaften Flow über den Ausführungsverlauf analysieren
- Eine falsche Feldzuordnung korrigieren
- Eine interne Fehlermeldung für einen nicht erfolgreichen Lauf ergänzen
Praxisprojekt als durchgängigen Prozess umsetzen
- Microsoft Forms für die Datenerfassung verwenden
- Microsoft Lists als zentrale Teilnehmerverwaltung einsetzen
- Power Automate für Speicherung, Prüfung und Benachrichtigung nutzen
- Bestätigungsmail und interne Teams- oder E-Mail-Benachrichtigung erzeugen
- Statusänderungen und optionale Genehmigung ergänzen
- Gesamtprozess mit mehreren Testfällen prüfen
- Eine Seminaranmeldung als End-to-End-Prozess umsetzen
- Formularantwort automatisch in die Teilnehmerliste schreiben
- Bestätigung an die angemeldete Person senden
- Organisation intern benachrichtigen
- Fehlerfall und doppelte Anmeldung testen
Power Automate im Jahr 2026 einordnen
- Cloud Flows als Schwerpunkt des Seminars von Desktop Flows und Process Mining abgrenzen
- Copilot-Unterstützung als Hilfe beim Erstellen und Verstehen von Flows einordnen
- Verbindungen, Lizenzen und Governance als Rahmenbedingungen berücksichtigen
- Neue Funktionen und geänderte Designeroberflächen als fortlaufende Entwicklung verstehen
- Für produktive Prozesse Dokumentation, Zuständigkeit und Wiederherstellung mitdenken
Abschluss und Transfer
- Checkliste für neue Automatisierungsideen
- Geeignete Prozesse von ungeeigneten Automatisierungen unterscheiden
- Nächste Schritte für eigene Forms-, Lists- und Power-Automate-Lösungen festlegen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien
- Einen eigenen Prozess in Trigger, Daten, Regeln, Aktionen und Fehlerfälle zerlegen
Power Automate für Power BI – Berichtsprozesse in 2 Tagen automatisieren(Stand: 13. Juli 2026)
Einsatzmöglichkeiten sachlich einordnen
- Aufgaben von Power BI und Power Automate voneinander abgrenzen
- Geeignete Automatisierungen rund um Berichte, semantische Modelle und Benachrichtigungen erkennen
- Native Power-BI-Funktionen von ergänzenden Flows unterscheiden
- Technische Auslöser, Benutzeraktionen und zeitgesteuerte Abläufe vergleichen
- Grenzen durch Lizenzen, Kapazitäten, Berechtigungen und Connectoren frühzeitig berücksichtigen
- Mehrere Automatisierungsideen nach Auslöser, Eingabedaten, Aktion und Zielsystem strukturieren
- Für jeden Anwendungsfall prüfen, ob Power Automate tatsächlich erforderlich ist
Power-Automate-Grundlagen für die Integration auffrischen
- Automatisierte, sofortige und geplante Cloud Flows unterscheiden
- Trigger, Aktionen, Verbindungen und dynamische Inhalte einordnen
- Standard- und Premium-Connectoren unterscheiden
- Bedingungen, Schleifen, Variablen und Scopes im Überblick wiederholen
- Ausführungsverlauf und Einzelschritte eines Flows prüfen
- Desktop Flows und Business Process Flows vom Seminarthema abgrenzen
- Einen einfachen Cloud Flow erstellen und testen
- Ein- und Ausgaben im Ausführungsverlauf kontrollieren
Power-BI-Objekte und Berechtigungen für Flows verstehen
- Arbeitsbereiche, Berichte, Dashboards und semantische Modelle unterscheiden
- IDs und Verweise auf Arbeitsbereiche, Berichte und semantische Modelle einordnen
- Benutzer-, Besitzer- und Ausführungskontext eines Flows unterscheiden
- Power-BI-Connector und zugehörige Verbindungen prüfen
- Arbeitsbereichsrollen und Freigaben als Voraussetzung für Aktionen berücksichtigen
- Power BI REST API als Erweiterung gegenüber vorgefertigten Connector-Aktionen einordnen
- Benötigte Power-BI-Objekte für einen Beispielprozess identifizieren
- Verbindung und Zugriffsrechte vor dem Flow-Aufbau prüfen
Auf Kennzahlen und Betriebsereignisse reagieren
- Datenwarnungen und geeignete Power-BI-Ereignisse einordnen
- Schwellenwerte fachlich sinnvoll definieren
- Benachrichtigungen mit Kennzahl, Grenzwert, Zeitpunkt und Berichtskontext aufbauen
- E-Mail- und Teams-Nachrichten nach Zielgruppe unterscheiden
- Mehrfachmeldungen und Benachrichtigungsfluten vermeiden
- Fehlgeschlagene Aktualisierungen als eigenen Überwachungsfall behandeln
- Eine KPI-Abweichung in eine strukturierte Teams- oder E-Mail-Nachricht überführen
- Eine Benachrichtigung um Kontext und direkten Berichtslink ergänzen
- Wiederholte Meldungen durch eine geeignete Kontrolllogik begrenzen
Das Power-Automate-Visual in Berichten einsetzen
- Power-Automate-Visual in Power BI Desktop und Power BI Service einordnen
- Einen sofortigen Cloud Flow mit einer Berichtsschaltfläche verbinden
- Power-BI-Felder als kontextabhängige Eingaben übergeben
- Filter- und Auswahlkontext des Berichtsnutzers berücksichtigen
- Leere Auswahl, Mehrfachauswahl und unerwartete Werte behandeln
- Rückmeldung nach dem Start eines Flows nutzerfreundlich gestalten
- Eine Berichtsschaltfläche erstellen, die ausgewählte Datensätze an einen Flow übergibt
- Aus dem Berichtskontext eine E-Mail, Teams-Nachricht oder Aufgabe erzeugen
- Einzel- und Mehrfachauswahl testen
Aktualisierungen kontrolliert anstoßen und überwachen
- Geplante Aktualisierung, API-Aufruf und Flow-gesteuerte Aktualisierung unterscheiden
- Eine Aktualisierung eines semantischen Modells anstoßen
- Voraussetzungen und Grenzen von Aktualisierungsaktionen berücksichtigen
- Parallelstarts und unnötig häufige Aktualisierungen vermeiden
- Status und Fehler einer Aktualisierung nachvollziehen
- Benachrichtigungen bei fehlgeschlagenen Aktualisierungen aufbauen
- Eine Aktualisierung über einen kontrollierten Auslöser starten
- Erfolg und Fehlerfall getrennt behandeln
- Eine verständliche Fehlermeldung an die zuständige Stelle senden
Sicherheit und Governance von Beginn an berücksichtigen
- Datenverlustverhinderungsrichtlinien und Connector-Gruppen einordnen
- Persönliche Verbindungen, Funktionskonten und Service Principals unterscheiden
- Eigentümerschaft und Vertretung für produktive Flows festlegen
- Zugangsdaten nicht in Flow-Schritten oder Nachrichten speichern
- Namenskonventionen, Beschreibung und Verantwortlichkeit dokumentieren
- Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen im Überblick abgrenzen
- Einen Beispiel-Flow anhand einer Governance-Checkliste prüfen
- Besitz, Verbindungen und Dokumentation für den produktiven Betrieb ergänzen
Komplexere Flow-Logik strukturiert aufbauen
- Bedingungen und Switch-Verzweigungen nach fachlichen Regeln einsetzen
- Apply-to-each-Schleifen und Mengenverarbeitung kontrollieren
- Variablen, Compose-Aktionen und Ausdrücke passend verwenden
- Scopes für logisch zusammengehörige Schritte einsetzen
- Abhängige Ausführung mit „Ausführen nach“ konfigurieren
- Flow-Strukturen lesbar benennen und unnötige Verschachtelung vermeiden
- Einen mehrstufigen Flow in Verarbeitung, Erfolg und Fehlerbehandlung gliedern
- Mehrere ausgewählte Power-BI-Datensätze kontrolliert verarbeiten
Daten aus Power BI weiterverarbeiten
- Vom Power-Automate-Visual übergebene Daten im Flow auswerten
- Abfrageergebnisse und strukturierte Tabellenwerte verarbeiten
- Daten nach SharePoint, Microsoft Lists oder Dataverse übertragen
- Neue Datensätze von Aktualisierungen vorhandener Datensätze unterscheiden
- Eindeutige Schlüssel und Dublettenprüfung berücksichtigen
- Grenzen beim „Zurückschreiben“ in analytische Modelle erläutern
- Ausgewählte Berichtsdaten in einer Liste protokollieren
- Vorhandenen Datensatz über einen eindeutigen Schlüssel finden und aktualisieren
- Doppelte Einträge verhindern
Power BI REST API sachlich einordnen
- Vorgefertigte Power-Automate-Aktionen von direkten REST-API-Aufrufen unterscheiden
- Asynchrone API-Aufträge und Statusabfragen verstehen
- Arbeitsbereichs-, Berichts- und Modell-IDs sicher verwenden
- Delegierte Benutzeridentität und Service Principal im Überblick unterscheiden
- Erforderliche API-Berechtigungen und Administratorfreigaben berücksichtigen
- Premium-Connector und Lizenzfolgen direkter HTTP-Aufrufe prüfen
- Ablauf eines API-basierten Prozesses aus Anforderung, Statusprüfung und Ergebnisabruf skizzieren
- Benötigte IDs, Berechtigungen und Fehlerfälle dokumentieren
Berichte automatisiert exportieren und verteilen
- Native Abonnements, vorhandene Exportaktionen und REST API voneinander abgrenzen
- PDF- und PowerPoint-Export nach Berichtstyp und Zielgruppe einordnen
- Exportauftrag starten, Status abfragen und Datei abrufen
- Berichtsseiten, Filter oder Lesezeichen im Prozess berücksichtigen
- Dateien kontrolliert speichern und verteilen
- Kapazitäts-, Lizenz- und API-Einschränkungen vor der Umsetzung prüfen
- Einen Exportprozess mit klarer Statusprüfung entwerfen
- Erzeugte Datei in SharePoint speichern und anschließend per Link verteilen
- Fehler oder Zeitüberschreitung getrennt behandeln
Benachrichtigungen mit Daten und HTML strukturiert erstellen
- Textnachricht, Adaptive Card und HTML-E-Mail nach Einsatzfall unterscheiden
- Power-BI-Werte in verständliche Nachrichtentexte überführen
- Tabellarische Daten in einer HTML-E-Mail ausgeben
- HTML und CSS auf robuste E-Mail-Darstellung begrenzen
- Top-N-Listen und Ausreißer sachlich zusammenfassen
- Links statt unnötiger Dateianhänge verwenden
- Eine kompakte HTML-Tabelle aus Flow-Daten erzeugen
- Top-N-Werte mit Berichtskontext und Link versenden
- Darstellung in Outlook prüfen
Freigaben und Folgeprozesse aus Berichten anstoßen
- Berichtsschaltfläche als Startpunkt eines Antrags oder Folgeprozesses einsetzen
- Genehmigung, Aufgabe und Ticket nach Prozessziel unterscheiden
- Ausgewählte Berichtsdaten als Kontext übergeben
- Status und Ergebnis in einem operativen Datenspeicher protokollieren
- Rückmeldung an anfragende und zuständige Personen senden
- Analytischen Bericht und operativen Prozess sauber trennen
- Aus einer Berichtsauswahl einen Genehmigungs- oder Aufgabenprozess starten
- Status in Microsoft Lists oder Dataverse speichern
- Aktualisierten Status nach der nächsten Modellaktualisierung im Bericht sichtbar machen
Fehlerbehandlung, Monitoring und Betrieb absichern
- Flow-Checker und Ausführungsverlauf systematisch nutzen
- Timeouts, Wiederholungen und transienten Fehler einordnen
- Scopes für Try-, Catch- und Abschlusslogik verwenden
- Fehlerdetails ohne vertrauliche Daten protokollieren
- Technische und fachliche Fehler unterscheiden
- Hinweise bei ausgefallenen Aktualisierungen und Exporten versenden
- Änderungen dokumentiert testen und veröffentlichen
- Einen absichtlich fehlerhaften Integrationsflow analysieren
- Fehlerpfad mit Protokollierung und interner Benachrichtigung ergänzen
- Wiederholten Fehlalarm vermeiden
End-to-End-Prozess umsetzen
- Auslöser und Berichtskontext festlegen
- Daten prüfen und in eine eindeutige Prozessstruktur überführen
- Teams-Nachricht, E-Mail, Aufgabe oder Genehmigung als Folgeaktion auswählen
- Status in einem operativen System speichern
- Power-BI-Modell kontrolliert aktualisieren
- Erfolg, Fehler und Wiederholungsfall testen
- Eigentümerschaft und Dokumentation ergänzen
- Einen vollständigen Prozess von der Berichtsschaltfläche bis zur Statusrückmeldung erstellen
- Einzel- und Mehrfachauswahl, leere Auswahl sowie Fehlerfall testen
- Lösung in gemeinsamer Review auf Berechtigungen, Wartbarkeit und Nachvollziehbarkeit prüfen
Power Automate und Power BI im Jahr 2026 einordnen
- Aktuellen Cloud-Flow-Designer und laufende Änderungen der Oberfläche berücksichtigen
- Verbesserte Flow-Verwaltung, Wiederherstellung und Governance in Power Automate einordnen
- Power BI Desktop als monatlich aktualisierte Anwendung behandeln
- Power BI Service und Fabric-Kapazitäten als laufend weiterentwickelte Cloud-Dienste einordnen
- Copilot-Unterstützung als Hilfe, nicht als Ersatz für Berechtigungs- und Fachprüfung verwenden
- Dokumentation und Schulungsunterlagen anhand der eingesetzten Umgebung aktualisieren
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Power BI Desktop und Power BI Service
- Berichte erstellen, veröffentlichen und in Arbeitsbereichen verwalten
- Grundverständnis für semantische Modelle, Aktualisierung, Filterkontext und Berechtigungen
- Grundkenntnisse in Power Automate Cloud Flows
- Trigger, Aktionen, Verbindungen, dynamische Inhalte und einfache Bedingungen selbstständig verwenden
- Grundverständnis für Microsoft 365, SharePoint beziehungsweise Microsoft Lists und Teams
Empfohlene Kenntnisse für die fortgeschrittenen Teile:
- Grundlagen von JSON, HTTP und REST APIs
- Einfache Ausdrücke in Power Automate
- Grundkenntnisse in HTML und Inline-CSS für formatierte E-Mails
- Grundverständnis für Entra-ID-Berechtigungen, Service Principals und Governance
Software und Zugänge:
- Aktuelle, von der Organisation freigegebene Version von Power BI Desktop; empfohlen wird die zum Seminartermin aktuelle monatliche Version
- Zugriff auf Power BI Service mit einem eigenen Organisationskonto
- Mindestens ein Übungsarbeitsbereich mit ausreichenden Rechten zum Veröffentlichen, Bearbeiten und Aktualisieren
- Zugriff auf Power Automate im Browser im selben Microsoft-Tenant
- Berechtigung zum Erstellen und Ausführen von Cloud Flows sowie zum Anlegen der benötigten Verbindungen
- Zugriff auf Microsoft Teams, Outlook und SharePoint beziehungsweise Microsoft Lists für die Übungen
- Freigabe des Power-Automate-Visuals und der benötigten Connectoren durch die Organisation
Lizenz- und Kapazitätshinweise:
- Power BI Pro, Premium Per User oder eine geeignete Fabric- beziehungsweise Power-BI-Kapazität entsprechend der Übungsumgebung
- Power-Automate-Lizenz entsprechend den eingesetzten Standard- oder Premium-Connectoren
- Direkte HTTP-Aufrufe und bestimmte weitere Connectoren können eine Power Automate Premium-Lizenz erfordern
- Automatisierte Exporte können zusätzliche Power-BI- beziehungsweise Fabric-Kapazitätsanforderungen und API-Berechtigungen voraussetzen
- Tenant-Einstellungen, DLP-Richtlinien und Administratorfreigaben müssen die Übungen zulassen
Hinweis zur Vorbereitung:
- Lizenzen, Arbeitsbereichsrechte, Connectoren und Tenant-Einstellungen müssen vor Seminarbeginn durch die zuständige Administration geprüft werden
- Lehr- und Übungsabläufe werden an den im jeweiligen Tenant tatsächlich verfügbaren Funktionsumfang angepasst
- Für Übungen mit REST API oder Service Principal müssen App-Registrierung und erforderliche Zustimmungen vorab eingerichtet sein
Abschluss und Transfer
- Automatisierungsideen nach Nutzen, Aufwand und Betriebsrisiko bewerten
- Native Power-BI-Funktion, Power-Automate-Connector und REST API passend auswählen
- Checkliste für Berechtigungen, Lizenzierung, Fehlerbehandlung und Dokumentation anwenden
- Nächste Schritte für eigene Power-BI-Prozesse festlegen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien bearbeiten
- Einen eigenen Anwendungsfall in Auslöser, Daten, Prozessschritte, Rechte, Fehlerfälle und Betrieb zerlegen
Power Query, Datenmodell und Power Pivot in Excel – Analyseworkflow in 2 Tagen(Stand: 18. August 2026)
Gesamtworkflow in Excel einordnen
- Aufgaben von Power Query, Excel-Datenmodell, Power Pivot, DAX und PivotTables unterscheiden
- Datenimport, Transformation, Modellierung, Berechnung und Bericht als getrennte Arbeitsschritte verstehen
- Geeignete Einsatzfälle gegenüber klassischen Zellformeln und einer einzelnen flachen Tabelle erkennen
- Quelldaten, Abfragen, Modell und Präsentation als getrennte Ebenen planen
- Power Query und Power Pivot als wiederholbaren Aktualisierungsprozess aufbauen
- Einen bestehenden Excel-Auswertungsprozess in Quelle, Transformation, Modell und Bericht zerlegen
- Für mehrere Aufgaben das passende Excel-Werkzeug auswählen
Power Query und den Abfrage-Editor sicher verwenden
- Daten über „Daten abrufen“ importieren
- Abfrage-Editor, Abfragenbereich und angewendete Schritte verstehen
- Vorschau und geladenes Ergebnis voneinander unterscheiden
- Abfragen sinnvoll benennen und dokumentieren
- Datenschutzebenen, Berechtigungen und Quellpfade im Überblick einordnen
- Fehler möglichst früh im Transformationsprozess erkennen
- Eine Excel- oder CSV-Quelle anbinden
- Transformationsschritte erstellen, umbenennen und kontrollieren
- Quelle aktualisieren und die Wiederholbarkeit prüfen
Datentypen und Tabellenstruktur bereinigen
- Datentypen für Text, Zahlen, Datum, Uhrzeit und Wahrheitswerte korrekt festlegen
- Spalten auswählen, entfernen, umbenennen und neu anordnen
- Zeilen filtern, sortieren und Duplikate kontrolliert entfernen
- Leere Werte, Fehlerwerte und uneinheitliche Einträge behandeln
- Überschriften und Datenbereich aus ungeeigneten Tabellenlayouts herausarbeiten
- Locale-abhängige Zahlen- und Datumswerte korrekt konvertieren
- Eine uneinheitliche Rohdatentabelle in eine saubere Datentabelle überführen
- Fehlerhafte Datums- und Zahlenwerte mit geeigneter Gebietsschema-Einstellung konvertieren
Text-, Zahlen- und Datumswerte transformieren
- Text bereinigen, teilen, zusammenführen und vereinheitlichen
- Aus Texten strukturierte Merkmale ableiten
- Zahlen runden, skalieren und für Berechnungen vorbereiten
- Datumsbestandteile und Periodeninformationen erzeugen
- Benutzerdefinierte, bedingte und Indexspalten einsetzen
- Transformationen gegenüber späteren DAX-Berechnungen abgrenzen
- Uneinheitliche Textspalten bereinigen und aufteilen
- Eine bedingte Klassifikation und einen stabilen Index ergänzen
- Jahr, Monat und Periodenschlüssel aus einem Datum ableiten
Daten gruppieren, pivotieren und entpivotieren
- Zeilen nach fachlichen Schlüsseln gruppieren
- Summen, Anzahlen und weitere Aggregationen erzeugen
- Breite Kreuztabellen durch Entpivotieren normalisieren
- Merkmalswerte bei Bedarf wieder zu Spalten pivotieren
- Mehrere Aggregationen in einer Gruppierung einordnen
- Normalisierte Strukturen für Datenmodelle vorbereiten
- Eine Monats-Kreuztabelle in eine auswertbare lange Struktur überführen
- Daten nach Kunde oder Produkt gruppieren und aggregieren
Abfragen anfügen und zusammenführen
- Anfügen und Zusammenführen nach fachlichem Zweck unterscheiden
- Gleichartige Tabellen untereinander anfügen
- Tabellen über Schlüsselspalten zusammenführen
- Join-Arten und nicht gefundene Schlüssel einordnen
- Mehrfachtreffer und daraus entstehende Zeilenvervielfachung erkennen
- Merge gegenüber einer Beziehung im Datenmodell abgrenzen
- Mehrere Periodentabellen anfügen
- Stammdaten über einen eindeutigen Schlüssel zusammenführen
- Nicht passende und doppelte Schlüssel analysieren
Dateien aus einem Ordner kombinieren
- Ordner als wiederholbare Datenquelle verwenden
- Beispieldatei, Transformationsfunktion und Gesamtabfrage verstehen
- Einheitliche Dateistrukturen als Voraussetzung prüfen
- Dateiname und Ordnerpfad als Herkunftsinformation erhalten
- Hilfsdateien und unerwünschte Dateien filtern
- Strukturänderungen und fehlerhafte Einzeldateien behandeln
- Mehrere gleichartig aufgebaute Dateien aus einem Ordner kombinieren
- Eine zusätzliche Datei einfügen und die Aktualisierung testen
- Eine abweichende Datei identifizieren und behandeln
Kalendertabelle mit Power Query erzeugen
- Zusammenhängenden Datumsbereich aus den vorhandenen Daten ableiten
- Datumsliste und Kalendertabelle erzeugen
- Jahr, Quartal, Monat und sortierbare Periodenattribute ergänzen
- Kalenderjahr und abweichendes Geschäftsjahr unterscheiden
- Sortierspalten und eindeutige Datumswerte vorbereiten
- Kalendertabelle für Beziehungen und Zeitintelligenz bereitstellen
- Eine dynamische Kalendertabelle erzeugen
- Monatsname und korrekte Monatsreihenfolge einrichten
- Kalendergrenzen anhand der Faktendaten kontrollieren
Abfragen passend laden und aktualisieren
- Laden in Arbeitsblatt, Datenmodell oder nur als Verbindung unterscheiden
- Staging-Abfragen von finalen Abfragen trennen
- Unnötige Zwischenergebnisse vom Laden ausschließen
- Abfrageabhängigkeiten nachvollziehen
- Aktualisierungsreihenfolge und Fehler kontrollieren
- Query Folding bei geeigneten Quellen im Überblick einordnen
- Lesbarkeit und Leistung durch sinnvolle Schrittfolgen verbessern
- Mehrere Abfragen als Quelle, Zwischenschritt und Modelltabelle organisieren
- Ladeziele festlegen und den vollständigen Aktualisierungsprozess testen
Ein relationales Excel-Datenmodell planen
- Flache Tabellen und relationale Modelle vergleichen
- Faktentabellen und Dimensionstabellen fachlich unterscheiden
- Sternschema als bevorzugte Modellstruktur einordnen
- Granularität einer Faktentabelle eindeutig festlegen
- Stammdaten, Bewegungsdaten und Kalenderdaten trennen
- Redundanzen und ungeeignete Schneeflockenstrukturen erkennen
- Eine große flache Tabelle in Fakt- und Dimensionstabellen zerlegen
- Granularität und Schlüssel jeder Tabelle dokumentieren
Tabellen in das Excel-Datenmodell laden
- Power-Pivot-Add-In und Datenmodell in Excel einordnen
- Power-Query-Ergebnisse direkt in das Datenmodell laden
- Datenansicht und Diagrammansicht verwenden
- Spaltennamen, Datentypen und Schlüssel vor der Beziehungserstellung prüfen
- Technische Felder vor Berichtsnutzern ausblenden
- Hierarchien nur für sinnvolle Navigationswege einsetzen
- Vorbereitete Fakt- und Dimensionstabellen in das Datenmodell laden
- Technische Spalten ausblenden und eine geeignete Hierarchie anlegen
Beziehungen korrekt erstellen
- Primärschlüssel und Fremdschlüssel im Excel-Modell einordnen
- 1:n-Beziehungen als Standardfall verstehen
- Datentypen und Eindeutigkeit der Schlüsselseite prüfen
- Aktive und inaktive Beziehungen unterscheiden
- 1:1- und n:m-Szenarien sachlich einordnen
- Filterrichtung und Filterweitergabe nachvollziehen
- Mehrdeutige Filterpfade und direkte Fakt-zu-Fakt-Beziehungen vermeiden
- Dimensionen mit einer Faktentabelle verbinden
- Eine aufgrund doppelter Schlüssel fehlerhafte Beziehung diagnostizieren
- Aktive und inaktive Datumsbeziehung vergleichen
PivotTables aus dem Datenmodell erstellen
- PivotTable aus mehreren verbundenen Tabellen aufbauen
- Dimensionen für Zeilen, Spalten und Filter verwenden
- Kennzahlen aus der Faktentabelle auswerten
- Datenschnitte und Zeitachsen im Modellkontext einsetzen
- Klassische PivotTable und Datenmodell-PivotTable unterscheiden
- PivotCharts als ergänzende Darstellung verwenden
- Eine PivotTable mit Feldern aus mehreren Tabellen erstellen
- Auswertung mit Datenschnitt und Zeitachse interaktiv filtern
DAX und Berechnungskontexte verstehen
- DAX als Formelsprache für relationale Modelle einordnen
- Berechnete Spalten und Measures unterscheiden
- Implizite Aggregationen gegenüber expliziten Measures abgrenzen
- Zeilenkontext und Filterkontext verstehen
- Kontextübergang im Zusammenhang mit CALCULATE einordnen
- Measure-Ergebnisse als vom Berichtskontext abhängige Berechnungen verstehen
- Dieselbe fachliche Berechnung als Spaltenproblem und als Measure-Problem vergleichen
- Ein einfaches Measure in verschiedenen Pivot-Kontexten beobachten
Grundlegende Measures erstellen
- SUM, AVERAGE, MIN und MAX für Kennzahlen einsetzen
- COUNTROWS, COUNT, COUNTA und DISTINCTCOUNT unterscheiden
- DIVIDE für sichere Quotienten verwenden
- IF und SWITCH für fachliche Ergebnislogik einsetzen
- Measures benennen, formatieren und in einer geeigneten Tabelle organisieren
- Basemeasures als Grundlage weiterer Kennzahlen aufbauen
- Measures für Umsatz, Menge, Aufträge und Durchschnittswert erstellen
- Eine Quote mit DIVIDE berechnen
- Kennzahlen über ein SWITCH-Measure klassifizieren
Filterkontext mit CALCULATE verändern
- CALCULATE als zentrale DAX-Funktion verstehen
- Filter hinzufügen, ersetzen und gezielt entfernen
- Boolesche Filter und Tabellenfilter unterscheiden
- FILTER für komplexere zeilenweise Filterbedingungen einsetzen
- REMOVEFILTERS beziehungsweise ALL zur kontrollierten Kontextentfernung verwenden
- Prozentanteile am Gesamtwert berechnen
- Kontextänderungen schrittweise prüfen
- Ein Measure für eine festgelegte Produktgruppe erstellen
- Anteil am Gesamtumsatz berechnen
- Unterschied zwischen aktuellem Filterkontext und entferntem Filter testen
Beziehungen in DAX nutzen
- RELATED für Werte aus der 1-Seite einer Beziehung einsetzen
- RELATEDTABLE als Konzept für zugehörige Zeilen einordnen
- Inaktive Beziehungen mit USERELATIONSHIP in Measures aktivieren
- Mehrere Datumsrollen wie Bestell- und Lieferdatum modellieren
- Beziehungslogik gegenüber Merge in Power Query abgrenzen
- Unnötige berechnete Spalten durch Modellbeziehungen vermeiden
- Eine Spaltenberechnung mit RELATED nachvollziehen
- Ein Measure über eine inaktive Lieferdatumsbeziehung erstellen
Iteratoren gezielt einsetzen
- SUMX als zeilenweise Berechnung mit anschließender Aggregation verstehen
- Iteratoren gegenüber einfachen Aggregatoren unterscheiden
- Virtuelle Ausdrücke ohne zusätzliche berechnete Spalte erzeugen
- RANKX für kontextabhängige Rangfolgen einsetzen
- Filterkontext innerhalb von Iteratoren beachten
- Leistungsfolgen unnötig komplexer Iteratoren einordnen
- Umsatz aus Menge und Einzelpreis mit SUMX berechnen
- Produkte oder Kunden anhand einer Kennzahl mit RANKX einordnen
Zeitintelligenz belastbar aufbauen
- Voraussetzungen einer zusammenhängenden Kalendertabelle prüfen
- Kalendertabelle mit der Faktentabelle verbinden
- Kumulierte Werte und Vorperiodenvergleiche erstellen
- Jahres-, Quartals- und Monatsvergleiche einordnen
- Kalenderjahr und Geschäftsjahr unterscheiden
- Teilperioden und unvollständige Zeiträume sachlich interpretieren
- Vorjahreswert und Veränderung zum Vorjahr berechnen
- Kumulierten Jahreswert erstellen
- Ergebnisse für vollständige und unvollständige Perioden vergleichen
Modell und Measures auf Qualität prüfen
- Unnötige Spalten und hochkardinale Textfelder erkennen
- Berechnungen möglichst als Measures statt als redundante Spalten umsetzen
- Abfragen vor dem Laden auf benötigte Zeilen und Spalten reduzieren
- Sternschema gegenüber komplexen Beziehungsketten bevorzugen
- Measure-Namen, Beschreibungen und Zahlenformate konsistent halten
- Zwischenergebnisse über einfache Prüfpivots kontrollieren
- Fehler nach Quelle, Transformation, Beziehung oder Measure lokalisieren
- Ein absichtlich problematisches Modell auf Struktur- und Leistungsrisiken prüfen
- Mehrere Fehler entlang des gesamten Workflows lokalisieren
Power Query und Power Pivot im Jahr 2026 einordnen
- Power Query als integrierten Bereich „Daten abrufen und transformieren“ in aktuellem Excel verwenden
- Power Pivot und das Excel-Datenmodell auf Windows nach verfügbarer Microsoft-365-Edition einordnen
- Funktionsunterschiede zwischen Excel für Windows, macOS und Web berücksichtigen
- DAX als gemeinsame Formelsprache von Power Pivot und Power BI einordnen
- Moderne DAX-Schreibweisen wie explizite Measures und REMOVEFILTERS bevorzugen
- Copilot-Unterstützung als optionale Hilfe, nicht als Ersatz für Modell- und Kontextverständnis verwenden
- Updatekanal und Organisationsfreigaben vor dem Seminar prüfen
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Excel-Arbeitsmappen, Tabellen und PivotTables
- Grundkenntnisse in Formeln, Datentypen, Sortierung und Filterung
- Verständnis für tabellarische Daten mit eindeutigen Spaltenüberschriften
- Keine Vorkenntnisse in M oder DAX erforderlich
Software und Plattform:
- Aktuelle, von der Organisation freigegebene Microsoft-365-Version von Excel für Windows
- Power Query muss unter „Daten abrufen und transformieren“ verfügbar sein
- Power Pivot beziehungsweise das Excel-Datenmodell muss in der eingesetzten Edition verfügbar und das COM-Add-In aktiviert sein
- Excel für macOS oder Excel im Web ist für dieses Seminar nicht gleichwertig, da Power-Pivot- und Modellierungsfunktionen abweichen oder fehlen können
- Lokale Schreibrechte für Übungsdateien und Datenquellen
- Zugriff auf bereitgestellte Excel-, CSV- und Ordnerdaten
Hinweise zur Vorbereitung:
- Power Query und Power Pivot müssen vor Seminarbeginn geöffnet und auf Funktionsfähigkeit geprüft worden sein
- Updatekanal und Excel-Build sollten innerhalb der Gruppe möglichst einheitlich sein
- Connectoren und externe Datenzugriffe müssen durch die Organisation freigegeben sein
- Für Ordnerübungen muss ein lokaler Übungsordner mit mehreren Quelldateien vorhanden sein
Praxisprojekt und Transfer
- Mehrere Rohdatenquellen mit Power Query importieren und bereinigen
- Fakt- und Dimensionstabellen für ein Sternschema vorbereiten
- Tabellen in das Datenmodell laden und Beziehungen erstellen
- Explizite Measures für Kennzahlen, Anteile und Zeitvergleiche entwickeln
- PivotTable und PivotChart als interaktive Auswertung aufbauen
- Aktualisierung und Fehlerfälle testen
- Lösung anhand einer Qualitätscheckliste prüfen
- Eine vollständige Excel-Analyse vom Dateiimport bis zur interaktiven Modellauswertung erstellen
- Ergebnis in gemeinsamer Review auf Datenstruktur, Modelllogik, DAX und Aktualisierbarkeit prüfen
think-cell 14 – Professionelle Diagramme und Präsentationen an einem Tag(Stand: 28. Juli 2026)
think-cell einordnen und Arbeitsumgebung vorbereiten
- Einsatzmöglichkeiten von think-cell in Reporting, Consulting und Management einordnen
- think-cell Charts, Layout-Werkzeuge und weitere Bestandteile der Suite unterscheiden
- Add-in in PowerPoint und Excel aufrufen
- Oberfläche, Menüs und grundlegende Bedienlogik kennenlernen
- Vorhandene Präsentationen und Unternehmensvorlagen als Arbeitsgrundlage berücksichtigen
- think-cell in PowerPoint und Excel öffnen
- Eine vorbereitete Arbeitsdatei prüfen und die wichtigsten Werkzeuge zuordnen
Grundlegende Diagramme aus Daten entwickeln
- Säulen-, Balken-, Linien- und Kombinationsdiagramme auswählen
- Datenblatt und Datenstruktur eines think-cell-Diagramms verstehen
- Serien und Kategorien sinnvoll anordnen
- Werte, Prozentangaben und weitere Beschriftungen einblenden
- Segmente, Datenreihen, Achsen und Legenden formatieren
- Skalierungen für vergleichbare Aussagen abstimmen
- Aus einer bereitgestellten Datentabelle ein Säulen- oder Balkendiagramm erstellen
- Beschriftungen, Reihenfolge und Skalierung für eine klare Aussage optimieren
- Ein Diagramm in einen geeigneteren Typ umwandeln
Daten mit Excel verbinden und verlässlich aktualisieren
- Diagramme mit Excel-Daten verknüpfen
- Stabile Datenbereiche und nachvollziehbare Datenstrukturen vorbereiten
- Verknüpfungen aktualisieren und ihren Status prüfen
- Diagramme aus einem eingebetteten Folien-Arbeitsbuch speisen
- Änderungen an Quelldaten kontrolliert in die Präsentation übernehmen
- Verknüpfte und eingebettete Datenquellen nach Einsatzfall unterscheiden
- Ein Diagramm mit einer Excel-Datenquelle verknüpfen
- Quelldaten ändern und die Aktualisierung in PowerPoint nachvollziehen
- Eine problematische Datenstruktur für eine stabile Verknüpfung bereinigen
Wasserfall- und Mekko-Diagramme einsetzen
- Wasserfalldiagramme für Veränderungen und Überleitungen verwenden
- Zwischensummen, Gesamtsummen und Differenzen abbilden
- Mekko- und Marimekko-Diagramme für Größen- und Anteilsvergleiche einordnen
- Segmentbreiten, Kategorien und Beschriftungen lesbar gestalten
- Komplexe Darstellungen auf eine klare Kernaussage reduzieren
- Eine Ergebnisüberleitung als Wasserfalldiagramm aufbauen
- Werte, Zwischensummen und Delta-Beschriftungen ergänzen
- Einen Markt- oder Portfoliovergleich als Mekko-Diagramm skizzieren
Zeitpläne und Projektverläufe darstellen
- Gantt-Diagramme und Zeitachsen für Projekte einsetzen
- Aktivitäten, Phasen und Meilensteine strukturieren
- Kalender, Datumsbereiche und Zeitachsen skalieren
- Abhängigkeiten und Fortschritt visuell einordnen
- Projektinformationen für Statusberichte verdichten
- Einen kompakten Projektzeitplan mit Phasen und Meilensteinen erstellen
- Zeitraum, Beschriftungen und Hervorhebungen für eine Statusfolie optimieren
Zusammenhänge mit Scatter- und Bubble-Charts zeigen
- Streu- und Blasendiagramme für Beziehungen zwischen Kennzahlen einordnen
- X- und Y-Werte sowie Blasengrößen fachlich zuweisen
- Datenpunkte beschriften und Gruppen hervorheben
- Referenzlinien und Quadranten als Orientierung verwenden
- Überlagerungen und schwer lesbare Beschriftungen reduzieren
- Ein Portfolio mit zwei Kennzahlen und einer zusätzlichen Größeninformation darstellen
- Datenpunkte beschriften und eine relevante Gruppe visuell hervorheben
Beschriftungen und analytische Elemente automatisieren
- Werte, Anteile, Summen und Differenzen automatisch anzeigen
- CAGR und weitere Wachstumsangaben ergänzen
- Delta-Pfeile und Vergleichselemente verwenden
- Beschriftungen verschieben, verbinden und konsistent formatieren
- Überflüssige Informationen entfernen und Blickführung verbessern
- Ein Diagramm um CAGR, Delta und Gesamtsummen ergänzen
- Beschriftungskonflikte bereinigen und die wichtigste Aussage hervorheben
Folienlayout schneller und konsistenter gestalten
- Smart Elements wie Pfeile, Klammern, Hervorhebungen und Callouts einsetzen
- Objekte automatisch ausrichten und Abstände vereinheitlichen
- Elemente tauschen und mehrere Objekte proportional skalieren
- Diagramme an äußerem Chartbereich oder innerer Zeichenfläche ausrichten
- Raster und wiederkehrende Layoutmuster verwenden
- Corporate Design mit Farben, Schriften und Vorlagen einhalten
- Eine uneinheitliche Folie mit Ausrichtungs- und Layoutwerkzeugen überarbeiten
- Objekte tauschen und proportional neu skalieren
- Diagramm, Text und Hervorhebung in ein konsistentes Raster bringen
Inhalte wiederverwenden und konsistent halten
- Folien und Elemente über die think-cell Library wiederverwenden
- Quell- und Zielformatierung passend zum Anwendungsfall auswählen
- Einzelne Elemente aus vorhandenen Folien übernehmen
- Duplikate und ähnliche Inhalte beim Wiederverwenden einordnen
- Wiederkehrende Diagramme und Folienbausteine effizient organisieren
- Eine vorhandene Folie oder ein Element wiederverwenden
- Quell- und Zielformatierung vergleichen
- Einen wiederkehrenden Folienbaustein in eine neue Präsentation übernehmen
think-cell 14 im Jahr 2026 einordnen
- think-cell 14 als aktuelle stabile Version einordnen
- Erweiterte Layout-Werkzeuge und verbesserte Datenintegration berücksichtigen
- think-cell Library als Bestandteil eines umfassenderen Präsentationsworkflows nutzen
- Early-Access-Funktionen von stabil freigegebenen Funktionen unterscheiden
- think-cell Assist und KI-Unterstützung als ergänzende Werkzeuge einordnen
Praxisprojekt und Transfer
- Geeignete Diagrammtypen für unterschiedliche Business-Fragestellungen auswählen
- Daten, Beschriftungen, Layout und Storyline gemeinsam optimieren
- Corporate Design und Aktualisierbarkeit berücksichtigen
- Ergebnisse anhand einer kurzen Qualitätscheckliste prüfen
- Offene Fragen und individuelle Einsatzszenarien bearbeiten
- Zwei bis drei Diagramme aus realistischen Business-Fällen erstellen
- Mindestens ein Diagramm mit Excel-Daten verknüpfen
- Eine Folie in gemeinsamer Review auf Aussage, Konsistenz und Lesbarkeit prüfen
- Verbesserungen unmittelbar umsetzen
Tungsten Power PDF – PDFs professionell bearbeiten an einem Tag(Stand: 19. August 2026)
Power PDF einordnen und Arbeitsoberfläche nutzen
- Tungsten Power PDF als Werkzeug für die tägliche PDF-Bearbeitung einordnen
- Unterschiede zwischen PDF-Anzeige, Bearbeitung, Konvertierung und Dokumentorganisation verstehen
- Office-ähnliche Menüoberfläche, Werkzeugbereiche und Dokumentnavigation verwenden
- Seitenminiaturen, Lesezeichen, Kommentare und Anlagen unterscheiden
- Geeignete Arbeitsabläufe für einzelne Dateien und wiederkehrende Aufgaben festlegen
- Unterschiede zwischen Windows-, Mac-, Business- und Cloud-Funktionen im Überblick berücksichtigen
- Arbeitsoberfläche einrichten und ein mehrseitiges PDF systematisch untersuchen
- Werkzeuge für Bearbeitung, Kommentare, Seiten und Sicherheit zuordnen
PDF-Dateien aus verschiedenen Quellen erstellen
- PDFs aus Microsoft Office und anderen druckfähigen Anwendungen erzeugen
- Dateien über Druckfunktion, Office-Integration oder direkte Erstellung in PDF umwandeln
- Mehrere Dateien zu einem PDF zusammenführen
- Unterschiedliche Quelldateien als PDF-Paket oder zusammenhängendes Dokument einordnen
- Seitengröße, Ausrichtung und Qualität beim Erstellen berücksichtigen
- Dokumenteigenschaften und grundlegende Metadaten pflegen
- Aus einer Office-Datei ein PDF erzeugen
- Mehrere unterschiedliche Quelldateien in einem Gesamtdokument zusammenführen
- Titel und Dokumenteigenschaften kontrollieren
Seiten zusammenstellen und Dokumente organisieren
- Seiten einfügen, extrahieren, ersetzen und löschen
- Seiten drehen, neu anordnen und zuschneiden
- Dokumente teilen und ausgewählte Seiten als neue Datei speichern
- Kopf- und Fußzeilen sowie Seitenzahlen ergänzen
- Wasserzeichen und Hintergründe zielgerichtet einsetzen
- Lesezeichen für längere Dokumente erstellen und strukturieren
- Aus mehreren Ausgangsdateien ein geordnetes Gesamtdokument erstellen
- Seitenreihenfolge korrigieren, Seiten ersetzen und Seitennummerierung ergänzen
- Eine übersichtliche Lesezeichenstruktur aufbauen
Text und Objekte im PDF bearbeiten
- Vorhandenen Text korrigieren und begrenzte Ergänzungen vornehmen
- Schriftverfügbarkeit und Layoutgrenzen bei Textänderungen berücksichtigen
- Bilder und andere Objekte auswählen, verschieben oder ersetzen
- Textfelder, Formen und Schreibmaschinenwerkzeug nach Aufgabenstellung unterscheiden
- PDF-Bearbeitung gegenüber einer Änderung in der ursprünglichen Quelldatei abgrenzen
- Änderungen speichern, rückgängig machen und kontrollieren
- Mehrere Textkorrekturen und eine begrenzte Inhaltsergänzung durchführen
- Ein Bild ersetzen und die Seitengestaltung kontrollieren
- Entscheiden, wann die Quelldatei statt des PDFs bearbeitet werden sollte
Gescannten Text mit OCR erschließen
- Bild-PDF und durchsuchbares Text-PDF unterscheiden
- OCR für einzelne Seiten oder vollständige Dokumente durchführen
- Dokumentsprache und Erkennungsoptionen festlegen
- Erkennungsqualität bei schiefen, unscharfen oder komplexen Vorlagen beurteilen
- Erkannten Text suchen, markieren und weiterverarbeiten
- OCR-Ergebnis vor dem Export oder der Weitergabe stichprobenartig prüfen
- Ein gescanntes Dokument durchsuchbar machen
- Mehrere Erkennungsfehler identifizieren und die Grenzen der OCR bewerten
PDF-Inhalte in andere Formate konvertieren
- PDF nach Word, Excel, PowerPoint, Bild oder Text konvertieren
- Konvertierungsziel nach Inhalt und gewünschter Weiterbearbeitung auswählen
- Fließtext, Tabellen und Seitenlayout hinsichtlich Konvertierbarkeit beurteilen
- OCR und Konvertierung bei gescannten Dokumenten kombinieren
- Ergebnis auf Struktur, Zahlenwerte und Formatierung kontrollieren
- Grenzen bei komplexen Layouts, Schriften und Formularen berücksichtigen
- Ein textorientiertes PDF nach Word konvertieren
- Eine Tabelle nach Excel übernehmen
- Konvertierungsergebnisse mit dem Ausgangsdokument vergleichen
Dokumente kommentieren und prüfen
- Notizen, Hervorhebungen, Stempel und Zeichenwerkzeuge einsetzen
- Kommentare beantworten und Statuswerte verwenden
- Kommentare nach Autor, Typ oder Status filtern
- Änderungs- und Prüfhinweise nachvollziehbar formulieren
- Kommentare zusammenfassen oder für die Weitergabe aufbereiten
- Inhaltliche Kommentare von dauerhaften Dokumentänderungen unterscheiden
- Ein Dokument mit unterschiedlichen Kommentarwerkzeugen prüfen
- Kommentare beantworten, filtern und als erledigt kennzeichnen
- Eine kurze Prüfübersicht erstellen
Formulare ausfüllen und einfache Formularfelder erstellen
- Statische Dokumente und interaktive PDF-Formulare unterscheiden
- Textfelder, Kontrollkästchen, Optionsfelder und Auswahllisten einordnen
- Vorhandene Formulare ausfüllen, speichern und zurücksetzen
- Einfache Formularfelder erkennen oder manuell ergänzen
- Feldnamen, Reihenfolge und grundlegende Eigenschaften kontrollieren
- Formulardaten und fertiges Dokument nach Verwendungszweck unterscheiden
- Ein vorhandenes Formular ausfüllen und speichern
- In einem vorbereiteten Dokument einfache Formularfelder ergänzen
- Reihenfolge und Verhalten der Felder testen
Signaturen und Dokumentfreigaben einordnen
- Eingefügte Unterschrift, elektronische Signatur und digitale Signatur unterscheiden
- Signaturfelder und Zertifikate im Überblick einordnen
- Dokumente digital signieren und Signaturstatus prüfen
- Änderungen nach einer Signatur nachvollziehen
- Signaturworkflow gegenüber externen E-Signatur-Diensten abgrenzen
- Organisatorische und rechtliche Anforderungen vorab klären
- Ein Dokument mit einer verfügbaren digitalen Identität signieren oder den Ablauf demonstrieren
- Signaturstatus und nachträgliche Änderungen prüfen
PDF-Dateien schützen und sensible Inhalte schwärzen
- Öffnungskennwort und Berechtigungsschutz unterscheiden
- Drucken, Kopieren und Bearbeiten nach Anforderung einschränken
- Verschlüsselung und sichere Kennwortweitergabe einordnen
- Schwärzungsmarkierungen setzen und dauerhaft anwenden
- Verborgene Informationen und Metadaten vor der Weitergabe prüfen
- Optische Abdeckung von echter Schwärzung unterscheiden
- Geschwärztes Endergebnis in einer separaten Datei kontrollieren
- Ein Dokument mit Kennwort und Berechtigungen schützen
- Sensible Angaben suchen, zur Schwärzung markieren und dauerhaft entfernen
- Ergebnis durch Suche, Kopieren und Dokumenteigenschaften kontrollieren
Dateigröße und Ausgabequalität steuern
- Dateigröße, Bildauflösung und Qualität gemeinsam beurteilen
- Dokument optimieren und Bilder kontrolliert komprimieren
- Unnötige Inhalte, Anlagen und Metadaten identifizieren
- Ausgabe für Bildschirm, Versand oder Archivierung unterscheiden
- Qualitätsverlust nach der Optimierung stichprobenartig prüfen
- Original- und Weitergabedatei getrennt aufbewahren
- Ein umfangreiches PDF für die Weitergabe verkleinern
- Dateigröße und sichtbare Qualität vor und nach der Optimierung vergleichen
Barrierefreiheit im Überblick prüfen
- Getaggte und ungetaggte PDFs unterscheiden
- Lesereihenfolge, Überschriften, Listen, Tabellen und Alternativtexte im Überblick einordnen
- Automatische Prüfung und manuelle Bewertung unterscheiden
- Verbesserte PDF/UA-2- und WCAG-Unterstützung der aktuellen Windows-Produktlinie einordnen
- Mehrseitige Tabellen und automatisch erzeugte Tags stichprobenartig kontrollieren
- Grenzen einer eintägigen Grundlagenschulung gegenüber einer vollständigen PDF-Remediation benennen
- Ein vorbereitetes PDF auf grundlegende Zugänglichkeitsmerkmale untersuchen
- Automatische Prüfergebnisse von manuell zu bewertenden Punkten unterscheiden
Tungsten Power PDF im Jahr 2026 einordnen
- Windows- und Mac-Produktlinien aufgrund unterschiedlicher Versionsstände getrennt betrachten
- Power PDF 2025.3.7 als aktuellen Windows-Stand im Juli 2026 einordnen
- Power PDF 2026.2 als aktuelle Mac-Produktlinie im April 2026 einordnen
- Power PDF Business mit Cloud Editor und Microsoft-Teams-Integration von klassischen Desktop-Lizenzen unterscheiden
- Native 64-Bit- und ARM-Unterstützung der aktuellen Windows-Produktlinie berücksichtigen
- Cloud-, Kollaborations-, KI- und Barrierefreiheitsfunktionen nach Lizenz und Organisationsfreigabe prüfen
- Schulungsablauf an die tatsächlich eingesetzte Edition anpassen
Voraussetzungen für die Teilnahme und Übungsumgebung
Erforderliches Vorwissen:
- Sicherer Umgang mit Windows oder macOS sowie Dateien und Ordnern
- Grundkenntnisse im Umgang mit Office-Dokumenten und PDF-Dateien
- Keine Vorkenntnisse in OCR, Formularerstellung, Signaturen oder Schwärzung erforderlich
Software und Lizenz:
- Für eine einheitliche Schulung wird eine gemeinsame Plattform und Produktlinie empfohlen
- Unter Windows: aktuelle, von der Organisation freigegebene Ausgabe von Tungsten Power PDF; empfohlen wird Power PDF 2025.3.7 oder ein späteres freigegebenes Update derselben Produktlinie
- Unter macOS: aktuelle, von der Organisation freigegebene Ausgabe; empfohlen wird Power PDF 2026.2 oder ein späteres freigegebenes Update derselben Produktlinie
- Standard-, Advanced- oder Business-Edition entsprechend dem vereinbarten Seminarumfang
- Für Cloud Editor, Microsoft-Teams-Integration und gemeinsame Bearbeitung kann Power PDF Business mit entsprechender Lizenz erforderlich sein
- Für Signaturübungen gegebenenfalls vorhandene digitale Identität oder vorbereitete Testumgebung
Dateien und Vorbereitung:
- Zugriff auf bereitgestellte Office-, PDF-, Scan-, Formular- und Bilddateien
- Lokale Schreibrechte zum Erstellen verschiedener Arbeitsstände
- Power PDF muss vor Seminarbeginn installiert, aktiviert und auf Funktionsfähigkeit geprüft worden sein
- Office-Integration, OCR-Sprachen, Druckertreiber und benötigte Sicherheitsfunktionen müssen verfügbar sein
- Bei Business- und Cloud-Funktionen müssen Organisationskonto, Teams-Integration und Cloud-Zugriff vorab getestet sein
Praxisprojekt und Transfer
- Quelldateien zu einem geordneten PDF zusammenführen
- Seiten und Inhalte gezielt bearbeiten
- Gescannten Inhalt über OCR erschließen
- Kommentare, Navigation und gegebenenfalls Formularfelder ergänzen
- Dokument schützen oder sensible Inhalte schwärzen
- Dateigröße und Ausgabequalität kontrollieren
- Endergebnis anhand einer kurzen Qualitätscheckliste prüfen
- Ein vollständiges PDF-Arbeitsbeispiel von der Erstellung bis zur sicheren Weitergabe bearbeiten
- Ergebnis in gemeinsamer Review auf Inhalt, Seitenstruktur, Durchsuchbarkeit und Schutz prüfen